Die Bilder an der polnisch-ukrainischen Grenze (über die in sozialen Medien, alternativen Medien und dankenswerterweise sogar “Welt TV”, nicht ausgehend von der üblichen Systemfunktionspresse berichtet wird) ist der nächste anhaltend ausgestreckte Mittelfinger ins Gesicht aller Deutschen: Zehntausende Ukrainer reisen gutgelaunt und tiefenentspannt über die Feiertage nach Hause, in das angebliche Kriegsland, aus dem sie “geflohen“ sind. Reisebusse, Sprinter, ukrainische Luxuskarossen, Fahrgemeinschaften in Shuttles und jede Menge sonstige vollbesetzte Gefährte rollen in die angeblich von Not und Zerstörung geplagte Heimat und verursachen an den Außengrenzen sitzende kilometerlange Rekordstaus. Auch Züge und Flugzeuge werden gerne genutzt und sind vollbesetzt. Alle Jahre wieder, könnte man sagen, – doch dieses Jahr toppt der Rückreiseboom alles, selbst den allmonatlich zu beobachtenden „Flixbus-Marathon“ (nach allmonatlicher Abhebung des Bürgergeldes und kurzer Präsenzdokumentation in der vom deutschen Staat bezahlten Wohnung zurück Richtung Heimat).
Die Chuzpe, just zeitgleich zum nächsten erfolgreichen Bettelmarathon der Kiewer Führung mit der jüngsten Beute eines zinslosen, faktisch nicht rückzahlbaren “Darlehens” von 90 Milliarden Euro ganz ungeniert und unverstellt, größtenteils bürgergeldfinanziert ins “Kriegsland“ zu tingeln und dort Weihnachtsferien zu verbringen, hat weniger mit Empathielosigkeit als mit zynischer Verachtung für ein vertrotteltes Europa zu tun, das als masochistisch gepolter Zahlesel mit gutem Gewissen ausgenommen werden darf, weil es genau diese Rolle anstrebt. Im Gegensatz zum “Heimurlaub” von Syrern, Afghanen, sonstigen Geflüchteten und Asylbewerbern ebenfalls ihren jeweiligen Heimatländern, wo ihnen angeblich Tod und Verfolgung drohen, schämen sich die Ukrainer nicht einmal und grämen sich nicht über den dadurch erzeugten Außeneindruck – frei nach dem Motto: an das Märchen vom Vernichtungskrieg glaubt sowieso keiner mehr, und wer es tut, hat es verdient, ausgeplündert zu werden.
Bürgergeldfinanzierte Staus
Kein Volk dieser Erde lässt sich so verscheißern und für dumm verkaufen wie das deutsche. Wir sind selbst – trotz historischem Rekordsteueraufkommen – pleite; nur mehr Bruchteile dessen, was immer weniger Leistungsträger an einen immer fetteren, bürokratischeren und ineffizienteren Staat abdrücken müssen, fließen in eigentliche Staatsaufgaben zurück, und einzig der noch immer vorhandene, wenn auch abschmelzende Firnis des Wohlstands früherer Zeiten überdeckt den maßlosen Substanzverlust auf allen Ebenen. Und trotz dieses Befunds läuft ganz dreist und offen vor aller Augen die größte Volksverdummung. Sehenden Auges machen uns parasitäre Vektoren buchstäblich alle, während die Politik die systematische Ausnutzung sämtlicher ursprünglich für völlig andere Fälle gedachten Rechtsgarantien für Bedürftige – Asyl, subsidiärer Schutz, soziale Grundsicherung – hinnehmen.
Jeder weiß, was hier abgeht. Jeder sieht es, jeder versteht es. Aber wir wollen gut sein, besser, die besten. Moralweltmeister. Und so sorgt ein Reich der Lügen und des allgegenwärtigen Selbstbetrugs dafür, dass das Theater weitergeht. Und keiner wagt offen auszusprechen geschweige denn dagegen aufzubegehren, weil er erwartbare soziale und beruliche Nachteile scheut. Doch die Realität ist glasklar vor jedermanns Augen: So wenig, wie die meisten der hierzulande Alimentierten asylberechtigt im Sinne des Grundgesetzes sind, so wenig sind die Ukraine, Syrien und viele andere Herkunftsländer keine sicheren Herkunftsländer. Von Kriegsflüchtlingen, die daheim urlauben, bis Ortskräften, die noch nie einen deutschen Soldaten sahen und dennoch ihre Zweitfrauen herholen dürfen: Die Verhöhnung des Offensichtlichen hat Methode.
Die meisten Ukrainer flüchteten nach – Russland!
Nur so ist es zu erklären, dass dieses Land weiter freiwillig Rekordzahlungen leistet, neuerdings sogar gemeinschaftlich schuldenfinanziert mit Deutschland als Dauerbürge – für ein hochkorruptes Regime, in dessen östlichen Landesteil seit fast vier Jahren ein undurchsichtiger, von ihm nicht unwesentlich mitprovozierter Krieg tobt auch nicht tobt, jedenfalls zumindest formal anhält. Dass die mit Abstand meisten ukrainischen Kriegsflüchtlinge nach Russland (!) geflohen sind, zeigt bereits die Komplexität und Ambiguität dieses Konflikts; die russischstämmigen Bewohner des Donbas sind tatsächlich die vor allem vom Krieg Betroffenen, und eben sie sind mehrheitlich ins Land des Aggressors geflüchtet. Die „Flüchtlinge“ aus dem Rest des Landes, vor allem aus dem über tausend Kilometer entfernten Westen, kommen vielfach als Deserteure, Pendler oder Nutznießer nach Europa.
Sie folgen dort den üblichen Pullfaktoren; seit Polen die Geldzahlungen im Oktober stoppte, strömen massenhaft junge Ukrainer nach Deutschland nach. Die Gründe kann sich jeder Schulbub an einer Hand abzählen – doch unsere Regierung blickt vorsätzlich weg. Und so übersteigt die Größenordnung der deutschen Unterstützung für die Ukraine alles, was dieses Land in seiner Geschichte jemals an eine ausländische Nation gezahlt hat (von den EU-Beitragszahlungen abgesehen, von denen zusätzlich ein beträchtlicher Teil in die Kriegsverlängerung fließ) – sogar die Reparationslasten aus den Verpflichtungen des Versailler Vertrages um ein Vielfaches.
Versailles war ein Fliegenschiss dagegen
Bloß diesmal ganz freiwillig: Die 132 Milliarden Goldmark an Versailles-Lasten, die Deutschland damals strangulieren und nach einhelliger Historikermeinung zum Scheitern der Weimarer Republik und zum Zweiten Weltkrieg ursächlich beitrugen, entsprachen heute rund 600 Milliarden US-Dollar, zahlbar auf eine Laufzeit von schließlich 75 Jahren; tatsächlich wurden die Raten durch außenpolitische Verträge der 1920er Jahre reduziert und die Zahlungen nach Hitlers Machtergreifung ganz eingestellt, so dass Deutschland effektiv etwas mehr als ein Siebteil der Gesamtlasten in 12 Jahren zahlte, jährlich also gerade einmal 1,5 Milliarden Euro nach heutigem Wert. Alleine die Zinslasten für das, was Deutschland heute für die Ukraine ausgekehrt hat, übersteigen schon diese Summe; dies nur einmal zur Veranschaulichung des kollektiven Wahnsinns, der dieses Land gepackt hat.
Der Dank für all das sind nicht nur goldene Klosetts, Koffer voller Bargeld, Waffenverschiebungen an weltweite Mafia-Clans und Korruptionsskandale bis ins Selenskyjs engstes Umfeld hinauf, sondern nun auch noch die offen praktizierte Verhöhnung der Öffentlichkeit. Einerseits durch die Mär von der heldenhaften Verteidigung der westlichen Werte und Freiheit in der Ukraine mit pausenlosem Existenzkampf und Zerstörung, die in unfreiwillig verräterischer Pose pathetisch von den Schauspielern des ukrainischen Kleptokratieapparats vorgebracht werden – gerade aktuell wieder von dem inzwischen als UN-Botschafter in New York tätigen ehemaligen Pöbeldiplomaten Andrii Melnyk mit dem folgendem, völlig schmerzfreien Tweet:

Gewiss: Melnyk ist als Botschafter in New York akkreditiert und lebt dort; doch das heißt nicht, dass er notwendigerweise verzweifelte Durchhalteappelle vor der prächtigen Luxuskulisse einer Weltstadt als Hintergrund solche Appelle, die sowieso niemand mehr für voll nimmt, absetzen muss. Auch hier drängt sich wieder der Eindruck der vorsätzlichen Verspottung und Verhöhnung auf, und selbst wenn dies nicht die Intention gewesen sein sollte: Gerade nach den Korruptionsvorwürfen und den tagtäglich durch seine eigenen Landsleute im EU-Ausland vermittelten Eindruck wie den aktuellen Weihnachtsheimkehren, dass dieser Krieg offenbar wenig gefährlich und recht harmlos für die meisten Ukrainer zu sein scheint, verbietet sich eigentlich eine solche Botschaft.
Tatsächlich herrscht in weiten Teilen der Ukraine absolute Normalität. Es ist ein Land, in das Exilanten sorglos zurückreisen und wo das Leben in den Partyhotspots des Landes wie eh und je seinen gewohnten Gang nimmt, wie Videoaufnahmen aus der Ukraine von dortigen Influencern permanent zeigen. Wie lange sich speziell die Deutschen noch für dumm verkaufen lassen werden? Lange, sehr lange – denn der Opfermut dieses zur gramgebeugten Schuldattitüde auf ewig dressierten Volkes ist schier grenzenlos. (TPL)























