Heiligabend 2025: Während im Kölner Dom eine vermummte Gestalt mit goldener Maske und Plüschohren den Gottesdienst stört, wird in Edinburgh eine Jesuskind-Figur geköpft und die Kirche mit Blutspuren geschändet. Diese Vorfälle sind nur die Spitze einer unerträglich zunehmenden Welle christenfeindlicher Angriffe in Europa.
An Heiligabend, dem 24. Dezember 2025, ereigneten sich in Europa zwei Vorfälle in christlichen Kirchen, die exemplarisch für die unerträglich zunehmenden Angriffe auf den christlichen Glauben stehen.
Im Kölner Dom begann die Christvesper um 16:30 Uhr vor Tausenden Gläubigen in festlicher Stimmung. Mitten im Gottesdienst sprang eine vermummte Person auf und drang in den Altarraum vor. Bekleidet mit einem langen schwarzen Umhang, einer goldenen Maske und bizarr anmutenden Accessoires wie Plüschohren, führte die Gestalt performative Bewegungen aus, die den Ablauf erheblich störten. Viele Besucher, darunter Familien mit Kindern, reagierten mit Schrecken und Verwirrung. Die Domschweizer reagierten besonnen und führten die Person hinaus, die dabei rief: „Fass mich nicht an. Wohin denn? Rechts oder links?“ Der Gottesdienst konnte fortgesetzt werden. Die Polizei sah keine Straftat und leitete keine Ermittlungen ein. Motive sind unklar, doch der Vorfall wurde in Medien als respektlos kritisiert.
Ein Mann mit goldener Maske hat die Christvesper im Kölner Dom gestört, die Hintergründe des Vorfalls sind unklar. Eltern berichten von eingeschüchterten Kindern. Die Zahl antichristlicher Vorfälle und Straftaten ist zuletzt deutlich gestiegen.https://t.co/cHjcHXaf3a pic.twitter.com/vSOVKsQMJf
— Apollo News (@apollo_news_de) December 25, 2025
In Edinburgh wurde die katholische St. Patrick’s Church in der Altstadt schwer geschändet. Unbekannte Täter köpften eine Jesuskind-Figur über dem Altar, zerstörten die Krippenszene, schändeten Reliquien und hinterließen Blutspuren im gesamten Kirchenraum. Die Gemeinde sprach von einem Angriff auf das Jesuskind selbst und kündigte Bußgebete an. Es ist nicht der erste Vorfall an dieser Kirche, die bereits Drohungen und Einbrüche erlitten hat. Motive bleiben im Dunkeln, doch der Akt wird als gezielte Christenfeindlichkeit gewertet.
Diese beiden Ereignisse sind keine isolierten Fälle, sondern Teil einer unerträglichen Zunahme christenfeindlicher Angriffe in Europa. Laut dem Bericht der Beobachtungsstelle OIDAC Europe für 2024 wurden 2.211 antichristliche Hassdelikte dokumentiert – trotz unvollständiger Erfassung. Besonders alarmierend: Brandanschläge auf Kirchen haben sich fast verdoppelt, auf 94 Fälle, ein Drittel davon in Deutschland. Persönliche Angriffe stiegen von 232 auf 274. In Deutschland allein registrierte die Polizei 337 christenfeindliche Straftaten, ein Plus von 22 Prozent, mit Schätzungen von über 2.000 Sachbeschädigungen an Kirchen. Experten warnen vor einer hohen Dunkelziffer und wachsender Intoleranz, die offene Kirchenräume zunehmend gefährdet.
(SB)























