Ach was, es gibt keine Pull-Faktoren! 20.000 ukrainische Männer kamen aus Polen zu uns – seit dort im August Leistungen gekürzt wurden

Zufälle gibt’s…:  Kaum hatte Polen im August dieses Jahres eine härtere Gangart gegenüber erwerbsfähigen Ukrainern angekündigt und eine Reduzierung der Leistungen etwa beim Kindergeld verfügt, stieg auch prompt die Zahl der Einreisen von ukrainischen „Flüchtlingen“ nach Deutschland eben aus Polen massiv an. Inzwischen sind seitdem fast 20.000 junge ukrainische Männer im Alter von 18 bis 22 Jahren nach Deutschland eingereist (laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge exakt 19.484 Einreisen, Stand 15. Dezember 2025).

In deutschen Medien wird dieser Zusammenhang geflissentlich ignoriert, obwohl Experten schon damals, nach Verkündung der Verschärfungen der polnischen Regierung, vor eben diesem Effekt warnten. Hier wird als alleiniger Grund für den Anstieg eher gesehen, dass – ebenfalls im August – die ukrainische Regierung unter Premierministerin Julia Swyrydenko die Ausreisebeschränkungen für die betreffende Altersgruppe lockerte , die während des Kriegszustands eigentlich galten. Junge Männer dürfen seither „ungehindert die Grenze überschreiten“. Natürlich trug diese – für ein angeblich um sein Überleben kämpfendes Land im Dauerkriegszustand völlig groteske – Erlaubnis ebenfalls zu einer verstärkten Ausreise bei, doch da etliche Männer im wehrfähigen Alter auch zuvor schon aus der Ukraine geflüchtet waren, war dieser Effekt weniger ausgeprägt.

Bundesregierung traf natürlich keinerlei Gegenmaßnahmen

Tatsächlich ist der Anstieg von Einreisen ukrainischer „Schutzsuchender“ speziell aus Polen unter den 18- bis 22-Jährigen um den Faktor 10 – von zuvor etwa 100 auf im September und Oktober rund 1.000 pro Woche – zeitlich und kausal vor allem auf die geänderte Politik im Nachbarland zurückzuführen. Doch letztlich ist es irrelevant, welcher Faktor diesen Anstieg verursachte: Denn Tatsache ist, dass die deutsche Regierung sehenden Auges keinerlei Vorkehrungen dagegen traf und weder konsequente Einreisestopps noch irgendwelche verstärkten Grenzschutzmaßnahmen traf – während im Gegenteil Bundesländer und Kommunen brav und vorausschauend bereits Wohnraum für Unterbringungen schufen und somit auch dieser Ansturm sang- und klanglos einfach so hingenommen wurde.    

Insgesamt leben nunmehr, fast vier Jahre nach Kriegsbeginn, über 1,2 Millionen Ukrainer in Deutschland. Davon sind angeblich nur etwas mehr als eine halbe Million erwerbsfähig, die restlichen 700.000 nicht – und von diesen Erwerbsfähigen bezieht ein erheblicher Teil Sozialleistungen; vor dem neuerlichen Ansturm, im August 2025, waren dies alleine in der Gruppe der wehrfähigen ukrainischen Männer im Alter zwischen 18 und 55 Jahren schlappe rund 134.125 Personen, die Bürgergeld kassierten… (TPL)