Pflegekassen steuern auf Pleite zu: Ab 2026 Insolvenzgefahr, nur Milliardenkredite halten sie am Leben. Millionen Migranten kassieren volle Leistungen – ohne je einzuzahlen –, deutsche Beitragszahler blechen.
Die gesetzliche Pflegeversicherung in Deutschland kämpft mit einer schweren Finanzkrise. Oliver Blatt, Vorstandschef des GKV-Spitzenverbands, warnte kürzlich, dass etliche Pflegekassen schon ab 2026 auf staatliche Liquiditätshilfen angewiesen sein könnten, um Insolvenzen abzuwenden. Momentan hält der Bund das System mit Krediten von 4,2 Milliarden Euro am Laufen – eine vorübergehende Stütze, die Blatt als „Leben auf Pump“ bezeichnet.
Ab 2027 droht eine massive Lücke, die rund 0,3 Prozentpunkte beim Beitragssatz ausmachen würde, da die Kredite dann aufgebraucht sind. Blatt bemängelt, dass Politik und Gesellschaft die Dringlichkeit unterschätzen. Die aktuelle Bund-Länder-Gruppe zur Pflegereform habe nur den Ist-Zustand beschrieben, ohne finanzielle Lösungen zu liefern.
Als Gegenmaßnahme plädiert er für strengere Zugangskriterien zur Pflegebedürftigkeit. Die 2017er-Reform habe die Hürden für die fünf Pflegegrade deutlich abgesenkt, was die Zahl der Leistungsbezieher von etwa drei auf fast sechs Millionen verdoppelt hat. Dieser Sprung sei weniger demografisch bedingt als durch die damalige Liberalisierung. Blatt will diese Expansion bremsen und die Einstufung neu kalibrieren.
Zusätzliche Belastungen entstehen durch Personalmangel, steigende Kosten und wachsende Defizite – eine Kasse griff bereits im Februar 2025 auf den Ausgleichsfonds zu. Experten fordern rasche Reformen für langfristige Stabilität.
Besonders brisant ist die wachsende Zahl von Leistungsempfängern mit Migrationshintergrund, die oft kaum oder gar nicht in das System eingezahlt haben. Während Asylbewerber und frisch Zugewanderte in den ersten 36 Monaten nur eingeschränkten Zugang haben und keine vollen Pflegeleistungen erhalten, profitieren langjährig Aufenthaltsberechtigte oder EU-Zuwanderer schnell vom umfassenden Schutz – häufig ohne jahrzehntelange Beitragszeiten. Schätzungen sprechen von rund 10 Prozent pflegebedürftiger Personen mit Migrationshintergrund (über 500.000 bei aktuell mehr als 5,7 Millionen Pflegebedürftigen). Viele stammen aus früheren Gastarbeiter-Generationen, doch der massive Zuzug jüngerer Migranten und Flüchtlinge ohne lange Erwerbsbiografien verschärft die Ungleichheit: Millionen Kostgänger belasten das beitragsfinanzierte System, das primär von einheimischen Arbeitnehmern getragen wird.
DESHALB steigen Ihre Krankenkassenbeiträge❗️
Für Ukrainer und sonstige Asylbewerber bezahlt die Sozialkasse JEGLICHE ART der Zahnbehandlung.
FOLGE: Ukrainer lassen sich in Deutschland die Zähne machen, wofür sie zu Hause selbst bezahlen müssten. 1,2 Mio. ukrainische Flüchtlinge… pic.twitter.com/4lGUlQqpVC
— Marie (@kripp_m) December 25, 2025
(SB)























