Im Rahmen iher vielbeachteten Operation „Domino“ ist es der italienischen Finanzpolizei gelungen, ein langjähriges Hamas-Finanzierungsnetzwerk in Italien aufzudecken und zu zerschlagen. Neun Verdächtige wurden festgenommen, darunter der Präsident der Vereinigung der Palästinenser in Italien, der als Anführer einer Hamas-Zelle gilt. Er soll über zwei Jahrzehnte ein System aufgebaut haben, das Spenden unter dem Vorwand humanitärer Hilfe für Palästinenser sammelte, diese jedoch systematisch an die Terrororganisation Hamas weiterleitete.
Dass sich als Palästinenser-Aktivisten tarnende Schwerkriminelle und Terror-Netzwerker westliche linke Politiker, Journalisten und Aktivisten als nützliche Idioten vor den Karren spannen, ermöglicht solche Doppelrollen erst; es ist eine Illusion zu glauben, so etwas könne nicht auch in anderen EU-Ländern, namentlich Deutschland, geschehen.
Spenden flossen an Terroristenfamilien
Schwerpunkte der Razzia waren Genua und Mailand, wo Vereinsräume durchsucht wurden. Insgesamt beschlagnahmte die Polizei Vermögenswerte in Höhe von acht Millionen Euro. Drei Organisationen spielten eine zentrale Rolle bei den Geldtransfers; die sammelten Spenden für angebliche Opfer und Bedürftige ein. Teile der Gelder gingen an Familien von Selbstmordattentätern oder inhaftierten Terroristen und flossen an Hamas-kontrollierte Vereinigungen im Gazastreifen und den palästinensischen Gebieten.
Auslöser der Strafermittlungen, über die “Bild” am Wochenende berichtete, war der brutale Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 mit über 1200 Toten. Seitdem hatte die Anti-Terrorbehörde verdächtige Transaktionen analysiert; die Ermittlungen liefen gut zwei Jahrelang.. Zwei Beschuldigte halten sich im Ausland auf; gegen sie ergingen internationale Haftbefehle. Die Regierung in Rom betonte, die Aktion habe getarnte Aktivitäten enthüllt, die terroristische Unterstützung verschleiern sollten; die Operation unterstreiche Italiens entschlossenen Kampf gegen die Terrorfinanzierung. (TPL)























