Der Nanny-und Verbieter-Staat schlägt wieder zu: Verbot von Einweg-E-Zigaretten geplant
Hurra, der Nanny-Staat rettet uns wieder mal vor uns selbst: Bald keine Einweg-Vapes mehr. Die bösen Einweg-E-Zigaretten schaden der Umwelt und sind angeblich super gefährlich.
Der deutsche Staat mutiert immer mehr zum übergriffigen Kindermädchen. Nun soll es Einweg-E-Zigaretten an den Kragen gehen – weil sie angeblich die Umwelt zerstören und Jugendliche verführen. Genosse Bundesumweltminister Carsten Schneider von der SPD posaunt lautstark: „Das ist meine ganz klare Präferenz!“ Ein Verbot, natürlich. Begründung? Die Dinger könnten in Müllanlagen explodieren, wertvolles Lithium verschwenden und – Trommelwirbel – die Klimarettung behindern.
Die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD hatten im November einen Prüfauftrag an die Bundesregierung gestellt, ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten zu prüfen. Zuvor hatte sich der linkslastige Bundesrat für ein Verbot ausgesprochen, woraufhin die Bundesregierung allerdings rechtliche Bedenken äußerte.
Auch die brandgefährliche Abmahntruppe Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert explizit ein nationales Verbot, u. a. per offenen Brief an den Bundesumweltminister. Die DUH, die schon die deutsche Automobilindustrie in den Ruin getrieben hat, kritisiert, dass Rücknahmepflichten nicht ausreichen und warnt vor Umgehungen durch die Industrie.
Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) wiederum fordert ebenfalls ein Verbot, da Rücknahmepflichten unzureichend seien. Der Grund für den Verbots-Dschihad: Der E-Zigaretten-Branchenverband VdeH verwies in seiner Stellungnahme auf einen florierenden Schwarzmarkt, nach Brancheneinschätzungen sei er die Quelle für jedes zweite Einweggerät.
Belgien, Frankreich und Großbritannien bevormunden bereits auch hier ihre Bürger und haben Einweg-E-Zigaretten bereits verboten.
Nach einer Schätzung des Branchenverbandes BfTG geben die Bundesbürger für E-Zigaretten, auch Vapes genannt, in diesem Jahr 2,4 Milliarden Euro aus, Tendenz steigend. Ein Zehntel entfällt auf Einweg-Produkte und der Rest auf Geräte, die man aufladen und bei denen man die Flüssigkeit nachfüllen kann.
In den Kommentarspalten heißt es:
„Ein komplettes Verbot kommt für Einweg-E-Zigaretten ab Ende 2026! Dann werde ich meine Vapes halt aus der Schweiz mitnehmen! Wieso bevormundet mich die Regierung?“
(SB)