Während die Bundesregierung kontrafaktisch von einer „Migrationswende“ schwafelt, obwohl der Ansturm auf die deutschen Grenzen unvermindert anhält, geht man andernorts entschlossener gegen das Schleuserunwesen vor. Im polnischen Bydgoszcz wurde ein kriminelles Netzwerk angeklagt, das illegal Visa für mehr als 7.000 Migranten erschlichen haben soll. Die auf Grundlage gefälschter polnischer Arbeitsanträge ausgestellten Visa sollten die Einreise in die EU und letztlich natürlich nach Deutschland ermöglichen, wo die Migranten Asyl beantragen wollten. Allein daran zeigt sich, dass Deutschland nach wie vor der Hauptmagnet für die Migration nach Europa ist.
Das Netzwerk hatte über ein Internetportal angebliche neue Unternehmen angemeldet und dann bei den Behörden Genehmigungen zur Anstellung von Ausländern beantragt. Dabei handelte es sich jedoch um gefälschte Adressen und sonstige Informationen. Das alles diente lediglich als Vorwand für die Ausstellung der Arbeitsvisa für die EU. Dafür wurden bei den zuständigen Behörden dann zwar echte Unternehmen angegeben, die angeblich an ausländischen Arbeitskräften interessiert waren, davon aber gar nichts wussten.
Natürlich kein Einzelfall
Laut polnischem Grenzschutz wurden auf diese Weise 12.445 Anträge mit falschen Informationen gestellt, die zur Ausstellung von 7.069 Visa für die Einreise nach Polen führten. Tausende Ausländer hätten „auf illegale Weise ein Visum erhalten, und sind damit nach Polen sowie in die EU eingereist“, erklärte die Staatsanwaltschaft.
Und dies ist natürlich kein Einzelfall. Im Rest Europas weiß man, dass das Reiseziel der allermeisten Migranten die deutschen Sozialsysteme sind, weil Deutschland jahrelang auf allen Kanälen dafür warb, dass jeder lediglich das Wort „Asyl“ aussprechen muss, um hierzulande einen sofortigen Anspruch auf lebenslange Vollalimentierung für sich und seine Familie zu erwerben. Auch und gerade deshalb sehen andere europäische Regierungen nicht ein, warum sie Migranten zurücknehmen sollten, die durch ihre Länder nach Deutschland gereist sind, wenn Deutschland sie geradezu dazu gedrängt hat. Der Fall aus Polen zeigt, zu welch einem lukrativen Geschäftsmodell dieser deutsche Wahnsinn geworden ist, der, trotz aller falschen Beteuerungen der Regierung, nach wie vor anhält. (TPL)























