Vom größten Wählerbetrüger und politischen Vorsatzlügner aller Zeiten war nichts anderes zu erwarten als solch eine Rede zum Jahresende: In seiner ersten Neujahrsansprache als Kanzler hat Friedrich Merz zum Jahreswechsel 2025/2026 (die diesmal, anders als seine Weihnachtsansprache letzte Woche, bemerkenswerterweise an alle Deutschen gerichtet war, nicht bloß an seine CDU-Parteigenossen) die Deutschen wieder mit denselben narkotisierenden Phrasen zu bespaßen versucht, mit denen er sowohl im Wahlkampf und seine ganze bisherige Zeit als Chef der linksten Bundesregierung aller Zeiten geglänzt hatte: Wieder mal schwor der das Volk auf „tiefgreifende Reformen“ ein.
Reformen, von denen inzwischen jedes Kind weiß, dass sie mit der eigentlichen strippenziehenden Kraft, der SPD als Koalitionspartner, niemals kommen werden. Deshalb ist Merz Versuch, so etwas wie Zuversicht zu vermitteln, ein realsatirischer Running Gag und sonst gar nichts. Das ganze Geschwafel davon, dass sich Deutschland in einem “historischen Epochenbruch mit großen Herausforderungen” befinde, Deutschland “sicher und stark” bleibe und die Stimmung viel besser sei als vermeldet, zeugt von der völligen Entkoppelung auch dieses Kanzlers von der Realität im Land – und von seiner gemeingefährlichen Verantwortungslosigkeit.
Regierungskritiker heißen jetzt „Angstmacher und Schwarzmaler“
Denn Merz steuert gemeinsam mit der taktgebenden Klingbeil-SPD Deutschland immer wieder Richtung Konkurs, Krise, gesellschaftlich-kultureller Implosion und vor allem Krieg. Das ist der wahre Befund; deshalb ist alles, was er sagt, heiße Luft. „Nach der Wirtschaftswende, dem Sommer der Hoffnung und dem Herbst der Reformen kommt jetzt endlich der Moment des Aufbruchs”, kommentiert Benedikt Brechtken ironisch. Kein Zweifel: Die Notbremse zu ziehen und diesen schlechtesten und charakterlosesten Kanzler der BRD-Geschichte (Steigerungen, die nach Merkel und Scholz eigentlich nicht mehr für möglich gehalten wurden) wäre die einzige Rettung, doch dazu ist in der CDU und innerhalb des linken Parteienblocks niemand bereit.
Und so dürfen wir dieser Zumutung von Marionettenkanzler abermals zuhören, wie er dazu aufruft, nicht auf die „Angstmacher und Schwarzmaler“ zu hören – offenbar ist dies nun das neue Wording für Kritiker –, sondern „optimistisch in die Zukunft zu blicken“. Er kündigte umfassende Veränderungen an, um Wirtschaft, Sicherheit und Gesellschaft zu stärken.Die Regierung werde entschlossen handeln, um Deutschland wieder an die Spitze zu führen. Na sicher doch! Aber vielleicht missverstehen wir Merz ja auch gründlich, – und er erzählt hier bereits von den Auswirkungen einer unvermeidlichen und nahenden AfD-Regierung? (TPL)























