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Sehen wir hier eine “Stern”-Redakteurin? (Bild: shutterstock.com/Anetlanda)
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Der „Stern“ präsentiert die angeblichen „Hoffnungsträger“ 2026: Gute Nacht, Deutschland!

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Zum Jahresausklang hat die linke Blasenpostille „Stern“ eine Liste von 50 Deutschen veröffentlicht, „die uns Hoffnung machen“. Natürlich sich bezieht sich dieses „uns“ – wie auch in „unsere rDemokratie“ – vor allem auf das linksgrün entrückte Milieu, dem die „Stern“-Redaktion selbst angehört. Unter diesen „Hoffnungsträgern“ befindet sich so etwa Claudia Ficker, eine SPD-Stadträtin im sächsischen Aue-Bad Schlema, die in den Augen des „Stern“ die Heldentat beging, sich als einziges Stadtrats-Mitglied gegen einen von „Rechtsextremisten“, sprich: der AfD, eingebrachten Antrag zu stellen, den asylpolitischen Notstand auszurufen, nachdem „eine kleine Gruppe junger Flüchtlinge“ am zentralen Busbahnhof der Stadt immer wieder gewalttätig aufgefallen war. CDU, Freie Wähler, selbst der einzige Linken-Abgeordneten hätten dem Antrag zugestimmt, die Rechten prompt die „Implosion der Brandmauer auf kommunaler Ebene“ gefeiert.

Wer sich gegen die „Hasardeure“ der AfD zur Wehr setze, bekomme Morddrohungen, so der „Stern“. Doch Ficker, SPD-Lokalpolitikerin mit normalem Job und Familie, lasse sich nicht einschüchtern, flötet er. „Politisches Rückgrat hat einen Namen, und er lautet Claudia Ficker“, heißt es allen Ernstes. Eine SPD-Schranze, die einen berechtigten Antrag blockierte, wird zur Heldin im Kampf gegen Rechts aufgeblasen und auch noch der Eindruck vermittelt, sie begebe sich damit in Lebensgefahr! Auch Ex-SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert steht auf der „Stern“-Hoffnungsliste. Kühnert habe „von der Macht gelassen, um sie über sich selbst zurückzugewinnen“. Nun zeige er, „dass ein radikaler Neuanfang lohnend sein kann“ – und zwar „als Autor des „Rolling Stone“, nächstes Jahr als Mit-Gastgeber des Polit-Talks „Missverstehen Sie mich richtig?“ und Lobbyist für alternative Finanzpolitik als Leiter des Bereichs Steuern, Verteilung und Lobbyismus bei der Bürgerbewegung Finanzwende“. Tatsächlich hatte Kühnert die Öffentlichkeit über die Gründe für seinen Rückzug aus der Politik glatt belogen: Zuerst führte er seine angeblich angeschlagene Gesundheit an, dann war es plötzlich die Angst vor gewaltsamen Übergriffen, nachdem man ihm angeblich mehrmals öffentlich gedroht und ihn sogar körperlich angegriffen habe.

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Dieses Panoptikum von Freaks stimmt die “Stern”-Redaktion zuversichtlich… (Screenshot:X)

Belege dafür blieb er schuldig, die Medien übernahmen seine Behauptungen aber völlig unkritisch. So jemand ist für den „Stern“ also ein Hoffnungsträger… Und so geht es auf der Liste immer weiter. Der Diplomat Philip Holzapfel hat sich seinen für den “Stern” erwiesenen Heldenstatus dadurch verdient, dass er sich öffentlich gegen die deutsche Unterstützung Israels ausgesprochen und einen entsprechenden Appell unterzeichnet hat. „Wie kann eine Doktrin, die die Sicherheit einer völkerrechtswidrigen Besatzungsmacht zur Staatsräson erklärt, vereinbar mit dem Grundgesetz sein?“, so Holzapfel. „Dass jemand aus der Herzkammer deutscher Diplomatie öffentlich so mit der eigenen Außenpolitik ins Gericht geht, lässt hoffen, der Politik möge endlich eine offene Debatte darüber gelingen, was historische Verantwortung im Land des Grundgesetzes bedeuten muss – und was sie nicht bedeuten darf“, faselt der „Stern“ dazu.

Da passt es ins Bild, dass auch die Schauspielerin Karoline Herfurth aufgeführt wird, die zu den gratismutigen „Kulturschaffenden“ gehört, welche zuverlässig auf der „richtigen“ Seite stehen, indem sie sich gegen Israel positionieren, über die Hamas und den mörderischen Islam aber kein Wort verlieren. Dass Judenhass salonfähig wird, ist für den “Stern” also ein hoffnungsfrohes Momentum; nicht von ungefähr thront Herfurth sogar – inmitten weiterer “Hoffnungsträger” – dominant auf der “Stern”-Titelseite. Dieses Cover will ein möglichst disparates und beliebiges Bild der deutschen Habitatspopulation mit Vertretern aus aller Herren Länder und möglichst aller Rassen und Hautfarben zeichnen – so wie sich linke Hamburger Redakteure das postnationale Deutschland eben so zusammenträumen. Erstaunlich, dass Luisa Neubauer hier nicht auf der Titelseite prangt; die kommt allerdings das ganze Jahr über in Kampagnenmedien als Klima-Ikone vor, obwohl sie weder wissenschaftlich noch öffentlich irgendeine substantielle Leistung erbringt, außer (noch) vergleichsweise attraktiv auszusehen. Die „Stern“-Liste jedenfalls legt wieder einmal beredtes Zeugnis über die völlig verqueren Moralvorstellungen der deutschen Linksjournaille ab, die nur noch im eigenen Saft schmort und jeden Realitätsbezug verloren hat. Das seit vielen Jahren anhaltende Siechtum des „Stern“, der heute publizistisch nahezu irrelevant ist, ist angesichts solcher kindischen Albernheiten wahrlich kein Wunder. (TPL)

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