Die deutsche Energiewende und die dadurch ausgelöste Wirtschaftskrise offenbaren ihr ganzes Ausmaß nicht nur in der sich ungebremst fortsetzenden Pleitewelle, die über das ganze Land rollt, sondern auch in der daraus folgenden Arbeitslosigkeit. Diese verursachte laut dem Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) allein 2024 Kosten von 76,6 Milliarden Euro – 12,6 Prozent mehr als im Vorjahr und so viel wie seit 2015 nicht mehr. Die Gründe dafür seien der starke Anstieg der Arbeitslosenzahlen und die höheren Regelsätze in der Grundsicherung.
Die Transferzahlungen an Arbeitslosengeld- und Bürgergeld-Bezieher machten einschließlich der abgeführten Sozialversicherungsbeiträge mit etwa 47 Milliarden Euro rund 61 Prozent der Gesamtkosten aus. Das Bürgergeld und damit zusammenhängende Sozialleistungen wie die Kostenerstattung für Unterkunft und Heizung schlug mit 25,1 Milliarden Euro zu Buche.
Regierung schaut tatenlos zu
Die fiskalischen Kosten der Arbeitslosigkeit, die sich aus Versicherungsleistungen, Sozialleistungen und Mindereinnahmen bei Steuern und Sozialversicherungsbeträgen zusammensetzen, machten laut der Studie 1,77 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus. Und schließlich verursachte die Arbeitslosigkeit 2024 einen Rückgang an Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen in Höhe von 29,6 Milliarden Euro.
Natürlich ist hier keine Besserung zu erwarten – im Gegenteil. Die Bundesregierung schaut tatenlos zu, wie die deutsche Wirtschaft immer schneller zusammenbricht. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger spricht inzwischen von der „längsten Krise seit Gründung der Bundesrepublik“ und mahnt wieder einmal tiefgreifende Reformen an. Bundeskanzler Friedrich Merz bevorzugt es jedoch, die für jeden offensichtliche und spürbare Krise einfach zu leugnen,
schwafelt von der nur in seiner Einbildung existierenden „internationalen Attraktivität“ des Standorts Deutschland und ruft sein Volk dazu auf, gefälligst nicht so „larmoyant und so wehleidig“ zu sein. Mit einer solchen Führung, die die Anerkennung der Realität konsequent verweigert und die desolaten Zustände noch verschlimmert, ist ein weiterer Anstieg der Arbeitslosigkeit natürlich vorprogrammiert – bis die Sozialsysteme endgültig kollabieren. (TPL)























