ADAC (Bild: ADAC: Frank C. Müller; siehe Link; CC BY-SA 4.0;  Gerhard Hillebrand: ADAC)
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Sind sie noch im ADAC? ADAC-Präsident plädierte für höhere Spritpreise

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Der ADAC mutiert und endgültig zum Verräter seiner Mitglieder. Nach dem Ja zum Tempolimit plädiert sein Präsident für höhere Spritpreise um die Klimaschutzziele zu erreichen. Unzählige Mitglieder geben diesem Verräter-Verein die richtige Antwort und treten aus. 

Der ADAC, einst stolzer Verteidiger der Autofahrerinteressen, zeigt wieder einmal seine volle Verachtung für seine Mitglieder: ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand plädierte in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ für höhere Spritpreise durch eine stärkere CO₂-Bepreisung. Seiner Meinung nach brauche es diesen „Anreiz“, damit die Menschen von Benzin- und Dieselautos auf klimafreundliche Alternativen umsteigen. Während 90 Prozent der 22 Millionen Mitglieder noch Verbrenner fahren, will dieser abgehobene ADAC-Funktionär mit einem mutmaßlich traumhaften Einkommen, dass für den normalen Bürger das Autofahren noch teurer wird.

Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: In sozialen Medien posten wütende Mitglieder ihre Kündigungsschreiben. „Nach so vielen Jahren habe ich nichts mehr in diesem Club verloren“, schreibt einer. Ein anderer: „Der ADAC vertritt meine Interessen als Fahrer eines alten Benziners überhaupt nicht mehr!“ Es hagelt Beschwerden und Austritte – eine echte Austrittswelle rollt auf den Club zu.

Der ADAC fühlt sich „missverstanden“ und rudert zurück: Man sei nicht pauschal für höhere Preise, sondern nur im Kontext anderer Maßnahmen. Doch der Schaden ist angerichtet.

Und es ist nicht das erste Mal, dass der ADAC seine Mitglieder verarscht. Bereits bei der Debatte um ein Tempolimit auf Autobahnen hat der Club die Treue zu seinen Beitragszahlern verraten. Jahrzehntelang war der ADAC strikter Gegner freier Fahrt ohne Begrenzung.

Der aufgeblasene, abgehobene, politisch links-verscheuchte ADAC mutiert vom Autofahrer-Vertreter zum grünen Lobbyisten, der höhere Preise und Einschränkungen fordert. Während Politiker und EU-Bürokraten Klimaziele durchdrücken, zahlen die normalen Autofahrer die Zeche – und der ADAC applaudiert mit.

Es gibt zahlreiche ADAC-Alternativen wie den ACE, den ARCD, den AvD, den ACV und den KS/Auxilia, die oft günstigere Tarife für Pannenhilfe und Schutzbriefe bieten und teilweise sogar den ADAC in bestimmten Leistungen (z.B. europaweiter Schutz im Basistarif) übertreffen. Die machen keine linke Politik, sondern konzentrieren sich auf ihre Mitglieder und das Kerngeschäft.

(SB)

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