Schulpflicht: Dumpfe Hetze gegen Ulrich Siegmund

Die AfD-Kandidaten und Spitzenpolitiker müssen dieser Tage – noch mehr als sonst – höllisch aufpassen, was sie von sich geben und jedes Wort in die Waagschale werfen. Die linken Medien und die noch linkeren Politiker geben in ihrer Panik nämlich gerade alles.

Da wird jedes Wort im Munde umgedreht, jede Aussage absichtlich falsch verstanden, falsch oder zerstörerisch verkürzt, oder eben auf linke Weise uminterpretiert.

Aktuell ist gerade eine Aussage vom wohl nächsten Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, im Gespräch. Hier die Schlagzeilen:

So steht es fast überall. Und wird natürlich falsch verstanden, so dass man munter fröhlich hetzen kann. So wie der neue Held der BSW, Fabio De Masi, der offensichtlich zu lange in Brüssel weilt und dringend frische Luft nötig hätte. Er schreibt:

„Die AfD stellt ihr Sofortprogramm zur Volksverdummung vor. Die Schulpflicht wollen sie abschaffen! Damit aus dem Land der Dichter und Denker ein Land der Dealer und Dummköpfe wird?“

Da hat einer wohl nicht kapiert, worum es geht. Matsuhimi gibt Nachhilfeunterricht:

„Lieber Herr De Masi, Ihre Darstellung, die AfD wolle die Schulpflicht einfach abschaffen, um ein „Land der Dealer und Dummköpfe“ zu schaffen, ist stark verkürzt und irreführend.

Ulrich Siegmund hat explizit von der Abschaffung der Schulpflicht „in ihrer bisherigen Form“ gesprochen und sie durch eine Bildungspflicht ersetzen wollen – das ist seit Jahren Kern der AfD-Position auf Bundes- und Landesebene. Bildung bleibt also verpflichtend, aber mit mehr Flexibilität: Eltern könnten z. B. Heimunterricht wählen, solange der Lernfortschritt durch staatliche Prüfungen (z. B. jährliche Externistenprüfungen) nachgewiesen wird.

Das ist kein Freifahrtschein für Analphabetismus, sondern ein Modell, das in vielen erfolgreichen Ländern funktioniert: In Österreich (das Sie selbst als Gegenbeispiel nannten) gibt es genau diese Bildungspflicht mit Möglichkeit zum häuslichen Unterricht unter Genehmigung und Prüfungen – und Österreich ist kein „Land der Dummköpfe“ (PISA 2022: vergleichbar mit Deutschland). In Großbritannien, den USA, Frankreich oder Dänemark ist Homeschooling erlaubt (mit unterschiedlicher Aufsicht) – diese Länder haben teils bessere PISA-Ergebnisse und keine höhere Kriminalität durch fehlende Schulpflicht.

Deutschland hat eine der strengsten Regelungen weltweit, aber trotz Schulpflicht massive Probleme: Lehrermangel, hohe Bildungsungleichheit je nach Herkunft und sinkende Leistungen in PISA. Eine flexible Bildungspflicht könnte hier Abhilfe schaffen, ohne dass Kinder „befreit“ werden. Statt mit Horror-Szenarien zu polemisieren, lohnt ein sachlicher Blick auf die AfD-Programme und internationale Beispiele. Die Debatte um mehr Elternrechte und bessere Bildungsqualität verdient mehr als nur Angstschürerei.“

Matsuhime bekommt für diese Antwort viel Unterstützung:

Davon, dass Kinder die mit Homeoffice aufwachsen interessanterweise oft nicht nur besser gebildet, als auch besser sozialisiert sind mal abgesehen. Hier könnten sich auch neue (alte) Bildungsformen ergeben, mit Tutoren, die man sich mit befreundeten Familien teilt, etc.

Sehr gut. Dieses kaputte Schulsystem sollte man besser abschaffen. Bei der Pisa-Studie befindet sich Deutschland im unteren Mittelfeld. Ich gab meinen 2 Söhnen Nachhilfe in Mathe, Phy und Chem (Gymnasium), denn der Unterricht fiel oft aus. Ich bin in die UdSSR zur Schule gegangen.

Um ehrlich zu sein erledigen doch jetzt schon viele Eltern und Großeltern zu Hause viele Aufgaben, die eigentlich in Schulen gehörten. Die Schulen schaffen den Stoff kaum, da es oft schon an der Sprache hapert, daß es alle Kinder verstehen. Tempo bestimmen die Dümmsten.

Den Linken geht es bei Schulpflicht ja auch nicht in erster Linie um die Bildung sondern um die Möglichkeit der allumfassenden ideologischen Indoktrination.

Herr De Masi sollte vielleicht noch einmal die Schulbank drücken, vielleicht versteht er ja dann.