Geliefert wie bestellt: Die Umvolkung – politisch gefälliger formuliert: die Einbürgerung eines herbeiimportierten neuen Staatsvolkes – läuft in der Hauptstadt weiter auf Hochtouren, genau so wie vom regierenden linken Einheitsparteienkartell und der Migrationslobby gewünscht: Berlin hat 2025 erneut einen dramatischen Anstieg bei Einbürgerungen verzeichnet. Mit geschätzten 39.000 bis 39.500 neuen deutschen Staatsbürgern aus dem Ausland – fast doppelt so viele wie die 21.811 im Vorjahr 2024 – setzte die Hauptstadt mal wieder einen neuen Rekord. Dieser Boom resultiert direkt aus der verantwortungslosen Einbürgerungsreform, die kürzere Wartezeiten und Mehrstaatlichkeit nicht nur erleichtert, sondern geradezu bewirbt propagiert.
Dass laut Landesamtes für Einwanderung (LEA) „nur“ rund fast 40.000 neue “Deutsche” den längst zur Ramschware gewordenen deutschen Pass – als eine Art Clubausweis für alle Annehmlichkeiten des deutschen Sozialstaats – entgegennehmen konnten und nicht noch viel mehr, liegt ironischerweise an der sprichwörtlichen Unfähigkeit und Unzulänglichkeit der Berliner Verwaltung. Trotz riesigem bürokratischem Wasserkopf kommt die Senatsverwaltung kaum hinterher – mit den staatlichen Schwerpunktaufgaben Flüchtlingsbetreuung und Neueinbürgerungen nicht, und mit in Berlin weit weniger wichtigen, nebensächlichen Anliegen wie Wirtschaftspolitik, Straßenbau und Infrastruktur, Verbesserung der Situation der Bildung und Schulen oder innere Sicherheit erst recht nicht. Dabei ist das erklärte politische Ziel, möglichst viele Ausländer einzubürgern – doch tatsächlich plagt Berlin ein massiver Bearbeitungsstau mit Zehntausenden offenen Anträge. Statt den Irrsinn der Masseneinbürgerungen wenigstens zu limitieren, jammert der Senat über Personalmangel im LEA, wo immer noch 40 Stellen unbesetzt seien, was teils hastigen Entscheidungen führe, die “die Integration gefährden” könnten – als ob Integration etwas sei, das nach erfolgter Einbürgerung anstünde, und nicht als deren Voraussetzung längst abgeschlossen sein müsste!
Plansollerfüllung statt qualifizierter Prüfung
Dabei wurde das ganze Jahr über Tempo gemacht bei der Naturalisierung von teils nicht einmal der deutschen Sprache mächtigen Anwärtern auf den deutschen Pass: Bereits Anfang Oktober 2025 waren über 27.055 Einbürgerungen erfolgt – mehr als im gesamten Vorjahr. Dass solche Massen nur erreicht werden können ohne auch nur ansatzweise ausreichende Prüfung der Sprach- und Wertekenntnisse, liegt auf der Hand – eine fatale Entwicklung, zumal die meisten Neubürger (vor allem Syrer) stammen aus Kulturkreisen mit gänzlich inkompatiblen Normen stammen. In Berlin fällt dies allerdings kaum mehr ins Gewicht. Vor allem der SPD geht es im Senat darum, durch die Einbürgerung von zumeist links wählenden Migranten künftige Wahlen für sich zu entscheiden; dass die Hauptstadt bei ihre Identität verliert, schert sie nicht. Quantität kommt vor Qualität, heißt die Devise.
Der Integrationsexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Dr. Hugh Bronson, erklärt zu dieser gesellschaftlich verheerenden Entwicklung : „Anstatt Einwanderung nach Bedarf und Nutzen auszurichten, wird in Berlin nahezu unterschiedslos eingebürgert, um eine politisch vorgegebene Quote zu erfüllen. Dazu passt, dass sich das Einwanderungsamt wie einst die ‚volkseigenen‘ Betriebe der DDR in Selbstlob für die Planerfüllung ergeht. Bei solchen Vorgaben und angesichts von Idiotien wie der Online-Einbürgerung ohne persönlichen Kontakt sind Skandale wie der um die gefälschten Sprachzertifikate geradezu die zwangsläufige Folge.” Es müsse endlich “Schluss sein mit diesem Unfug”, so Bronson. Einbürgerung sei strikt an der Eignung der Kandidaten auszurichten und nicht an vorgegebenen Zahlen eines Plansolls. Entscheidend müsse wieder sein, welche Kandidaten durch Sprachkenntnisse oder fachliche Qualifikation als Neubürger geeignet sind. Hohe Einbürgerungszahlen seien kein Wert an sich. (TPL)























