Der deutsche Staat pumpt bis 2030 rund 39 Milliarden Euro in den künstlich am Leben gehaltenen E-Auto-Markt – eine teure Subventionsorgie ohne echte Marktreife, die vor allem Besserverdiener und Importeure begünstigt, während Steuerzahler die Rechnung für mangelnden Klimanutzen übernehmen.
Laut einer Analyse der Beratungsfirma EY, die für die „Welt am Sonntag“ erstellt wurde, setzen sich diese Kosten zusammen aus 21,5 Milliarden Euro durch geringere Steuern auf Strom im Vergleich zu Kraftstoffen, 3,9 Milliarden durch Kfz-Steuerbefreiungen und 10,8 Milliarden durch Sonderregelungen bei Dienstwagen.
Diese immense Subventionierung ist ein Skandal: Der Markt für E-Autos ist vollständig abhängig von staatlichen Krücken. Selbst EY-Experten räumen ein, dass ohne diese Zuschüsse der Absatz dramatisch einbrechen würde. Trotz verbesserter Modelle sinkt das Interesse der Verbraucher rapide – nur noch 18 Prozent planen ein Elektroauto als nächstes Fahrzeug. Gründe: anhaltende Reichweitenängste, endlose Ladezeiten und überhöhte Preise. Die Technologie hat offensichtlich keine echte Marktreife erreicht und wird künstlich aufgeblasen.
Noch skandalöser ist die Ineffizienz: Es handelt sich um eine undifferenzierte Gießkanne, die vor allem Besserverdiener und Unternehmen begünstigt. Viele Käufer hätten auch ohne Förderung zugeschlagen – reine Mitnahmeeffekte. Der CO₂-Nutzen pro investiertem Euro ist miserabel: Oft über 1.000 Euro pro vermiedener Tonne, während der Emissionshandel das für rund 80 Euro schafft. Der frühere Umweltbonus allein fraß schon 10 Milliarden, ohne spürbaren Klimaschutz.
Der größte Wahnsinn: Die 21,5 Milliarden entgangener Kraftstoffsteuern (bei 35 Milliarden Einnahmen 2024 aus Benzin/Diesel) bleiben unkompensiert. Ab 2029 übersteigen die E-Auto-Kosten sogar das Diesel-Privileg von sieben Milliarden jährlich. Das Finanzministerium schweigt zu Gegenfinanzierungen – am Ende zahlen alle Steuerbürger drauf, während Verbrenner-Fahrer (die Mehrheit) die Rechnung für Importe, oft aus China, übernehmen.
Trotz alledem soll die Flotte von 3,2 auf 9,4 Millionen E-Autos und Hybride wachsen. Diese Politik ist nicht nur teuer und ungerecht, sondern ein Offenbarungseid: Sie hält einen unreifen Markt am Leben, verzerrt Wettbewerb und belastet die Bürger ohne echten Klimavorteil. Zeit, diesen Subventionsirrsinn zu stoppen.
(SB)























