Der offensichtlich durch einen gezielten Anschlag auf die Versorgungsinfrastruktur verursachte großflächige Stromausfall, der gestern früh weite Teile des Berliner Südwestens lahmgelegte und bis zu 45.000 Haushalte und 2.200 Gewerbebetriebe in Vierteln wie Wannsee, Nikolassee, Schlachtensee, Zehlendorf und Lichterfelde von der Energieversorgung abschnitt, ist mehr als nur ein lokales Ereignis; es ist, wie profunde Kommentare im Netz früh feststellten, eine Katastrophe von nationaler Tragweite. Denn jeder muss nun erkennen: Dies kann jederzeit und überall passieren. Der ursächliche Brand an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal in Berlin-Teltow, der mehrere Hochspannungskabel beschädigte und so eine Kaskade von Netzabschaltungen auslöste, war wohl die Folge einer gezielten Brandstiftung; das Landeskriminalamt ermittelt wegen gezielter Sabotage. Ein Bekennerschreibern der linksextremistischen “Vulkan-Gruppe” brüstet sich mit dem Anschlag. Noch prüft der Staatsschutz zwar dessen Echtheit, es deutet aber alles auf die Täterschaft dieser Zelle hin.
Die apokalyptischen Szenarien, vor denen die “Schwarzmaler und Angstmacher” (so Friedrich Merz‘ neues Synonym für unliebsame Regierungskritiker) aus diversen Gründen seit langem in Deutschland warnen, sind nun in der Hauptstadt – früher als gedacht – Realität geworden: Anwohner beschreiben eine unheimliche, fast thrillerartige und düstere Atmosphäre wie aus einem dystopischen postnuklearen Zukunftsschocker, mit dunklen Fenstern, toten Ampeln und ohne jede Straßenbeleuchtung. Läden, Tankstellen und Restaurants sind geschlossen. Dazu dichtes Schneetreiben und Eiseskälte – passenderweise Attacke auf die Stromversorgung erfolgte mitten in der denkbar verhängnisvollsten Wetterlage mit Minusgraden, Vereisungen und Dauerfrost. Leitungen frieren ein, bis zu 10 Zentimeter Schnee verstärken die allgegenwärtige Beklemmung in den menschenleeren Straßen, Lautsprecherwagen der Polizei fahren mit Warndurchsagen umher, vereinzelt patrouillieren Männergruppen, um erwartbare Plünderungen zu verhindern – die allerdings mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht ausbleiben werden, denn schon im “normalen” Alltag ist die Berliner Polizei kaum in der Lage, privates Eigentum und die Sicherheit der Bewohner zu schützen. Und jetzt, da dunkle, teils verlassene Wohnhäuser über Tage hinweg ohne Alarmanlagen und Beleuchtung sind, droht die Anarchie auszubrechen. Man darf davon ausgehen, dass Clans und Banden bereits aktiv sind.
Verstörendes Chaos
Die Szenen, die sich seit gestern abspielen, muten gespenstisch an: Kein Internet, kein Handy-Netz, keine Infos. Viele Bürger suchen ihre Autos auf und fahren umher, um sich aufzuwärmen und um wenigstens im Radio Nachrichten zu hören. Viele Anwohner flüchten zu Verwandten und Freunden oder in Hotels. Die absonsten restlos zugestellten öffentlichen Parkplätze leeren sich. Solche Bilder hätte man sich nach 1945 in Deutschland eigentlich nicht mehr träumen lassen. Besonders hart trifft es übrigens den Bezirk Steglitz-Zehlendorf mit seinen vielen Seniorenresidenzen, Pflegeheime und Kliniken. Diese müssen ihre Patienten evakuieren; soweit Kapazitäten dafür vorhanden waren, trug die Feuerwehr Gebrechliche die Treppen hinunter, weil die Aufzüge nicht funktionieren. Auch die Fernwärme ist beeinträchtigt.
Zu dem verstörenden Chaos gesellt sich das übliche Totalversagen der politischen Verantwortlichen. Im Netz klagen wütende Bürger, dass der Regierende Bürgermeister Kai Wegner den ganzen Tag nicht vor Ort gewesen sei. Weder habe er sich ein persönliches Lagebild verschafft, noch den Bürgern Trost und Zuversicht gespendet geschweige denn Handlungsfähigkeit und Entschlossenheit verbreitet. So kennt man das CDU-Stadtoberhaupt: Wenn es brenzlig wird, verdünnisiert er sich. Wegner ist der falsche Mann am falschen Platz, er steht für das Gegenteil von Krisenmanagement. Doch nicht nur die Landespolitik, auch die Bundespolitik versagt: Die Bundeswehr wird bislang nicht eingesetzt, die Polizei erfährt keine Unterstützung aus dem Regierungsviertel. Statt konkreter Hilfe verbreiten die Behörden mit Flüstertüten und Durchsagen absurde Ratschläge an die Daheimgebliebenen, à la „nutzen Sie zuhause Taschenlampen!”. Danke für den Tipp!
Dilettantismus beim Krisenmanagement mit Methode
Interessant ist, dass der Staat, der 2015 die größte Notaufnahme für Millionen angeblich aus Kriegsgebieten Geflüchtete in einer beispiellosen nationalen Anstrengung organisieren konnte und der bei jeder vermeldeten Katastrophe im Ausland mit Multimillionenhilfen Aktionismus demonstriert, bei einem kritischen Ausnahmezustand, der die Bevölkerung im eigenen Land betrifft, weder Plan noch Elan aufweist. Aber was ist schon ein Stromausfall in Berlin? In der Ukraine ist Krieg, auf der Südhalbkugel herrscht Klimanotstand! Hier geht’s ja nur um Deutsche im eigenen Land. Sollen sie halt mal ein paar Tage bibbern in ihren Villen, statt immer bloß zu jammern!
Der Dilettantismus beim Krisenmanagement hat in Deutschland Methode; das Ahrtal lässt grüßen – mit dem Unterschied, dass am derzeitigen Horror keine ausufernde Naturgewalt schuld hat, sondern der linksradikale Untergrund in Gestalt der besagten linksextremen „Vulkan-Gruppe„. Der ehemalige Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen beschreibt diese als einen “besonders aggressiven Teil der Antifa-Bewegung, die seit vielen Jahren Brandanschläge auf Bahnanlagen und andere Teile der kritischen Infrastruktur durchführt”. Der eigentliche Skandal dabei ist der, dass derselbe Staat, dem die Infrastruktur in Zeitlupe auch schon ganz ohne Anschläge wegbröselt, jegliche Distanz zu eben diesem Antifa-Milieu aufgegeben hat und selbiges stattdessen als vorpolitische Kampfbewegung salonfähig gemacht hat, ja es aktiv fördert. Wo sich stolz die Vorsitzenden der mächtigsten Regierungspartei SPD (die den Marionettenkanzler, der Brandmauer sei dank, nach Belieben vor sich hertreibt) zum “Antifaschismus” bekennen und selbst Landesverfassungsschutzämter “Wir sind Antifa” twittern, wo ein teils militanter, vorgeblich “zivilgesellschaftlicher” NGO-Komplex mit hunderten Millionen Euro jährlich gemästet wird, da braucht man sich über solche Zustände dann auch nicht mehr zu wundern. Es wird geliefert wie bestellt.
Marode Infrastruktur plus Anschläge – eine “sichere“ Sache
Pauline Voss von “Nius” schreibt: “Hinter der Tat, so deutet sich an, steht mutmaßlich genau jener Extremismus, den die Regierung selbst herangezüchtet hat und großzügig alimentiert. Vor wenigen Monaten erst prämierte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer den linksradikalen Unrast-Verlag mit dem Deutschen Verlagspreis, dotiert mit 50.000 Euro. Der Verlag gab eine Anleitung für Schüler heraus, wie sie Linksterroristen werden können, inklusive Tipps zu Bekennerschreiben und Gewalttaten.” Und genau aus dieser Logik heraus tut derselbe Staat auch nichts dafür, um die Bevölkerung vor eben diesen Linksextremisten zu schützen. Doch wer die Gefährder schützt, ist selbst Teil der Gefahr; dass sich der linksextreme Terror so ausbreiten konnte, liegt nicht nur an der öffentlichen Förderung des “Antifaschismus” und eines kulturmarxistischen Subkultur, auch nicht nur an einer sympathisierenden Justiz, die solchen Kriminellen “achtbare Motive” attestiert, Sondern es ist vor allem auch eine Folge der Zweckentfremdung der Geheimdienste und des Staatsschutzes, die zur Verfolgung der Opposition und eingebildeter “rechter” Phantomumstürzler dauermissbraucht werden, anstatt reale Terroristen zu jagen und eine für derartige Sabotage zunehmend anfällige, weil marode Infrastruktur zu schützen. Hans-Georg Maaßen schreibt über die verdächtigte “Vulkan”-Bande: “Mir ist nicht bekannt, dass die Polizei jemals Anschläge dieser Terrorbande aufgeklärt hätte. Die Polizei wird heute gegen Regierungskritiker, Delegitimierer und Volksverhetzer eingesetzt und ist unfähig die Bevölkerung zu schützen.”
Doch es geht noch weiter. Tatsächlich zeigt dieser ungeheuerliche Vorfall von A bis Z und buchstäblich aus jedem erdenklichen Blickwinkel, was eine verantwortungslose politische Kaste moralisch degenerierter, völlig verantwortungsloser Ideologen und Dilettanten aus diesem Deutschland binnen eines Jahrzehnts gemacht hat. Jenseits der (immer häufiger realisierten) Bedrohungslage durch Anschläge können Blackouts wie der aktuelle in Berlins Südwesten in diesem besten Deutschland aller Zeiten nämlich mittlerweile überall auftreten – auch ganz ohne linksextremistischen Terror; und zwar als Folge einer aberwitzigen Energiepolitik, die den Deutschen die unsicherste Stromversorgung zu den teuersten Preisen mit den effektiv dreckigsten Energien aus unsicheren Kraftwerken aus dem Ausland beschert hat, nachdem man die sicheren und sauberen Kraftwerke im Inland weggesprengt hat. Nur der hochkonzentrierten Jonglage rund um die Uhr fieberhaft arbeitender Experten und einem riesigem digitalem Steueraufwand ist es zu verdanken, dass das hochvolatile deutsche Stromnetz überhaupt noch stabil gehalten werden kann. Dessen permanente Stresslage durch rapide Phasenwechsel zwischen wind- und solarinduziert groteskem Überangebot, das gegen astronomische Zuzahlungen irgendwie ins Ausland geschafft werden muss, und Phasen von dunkelflauten- oder sonderbedarfsbedingten Engpässen, bei denen für ebenfalls astronomische Kosten Strom aus dem Ausland zugekauft werden muss, ist den meisten Deutschen gar nicht bewusst. Auch ganz ohne vom Staat finanzierte Antifa-Marodeure tut die Politik seit Jahren alles dafür, dass hierzulande irgendwann die Lichter ausgehen.
Selbst in der Dritten Welt werden Stromausfälle schneller behoben
Und zu guter Letzt verwundert es nicht, wenn natürlich auch bei diesem hausgemachten Berliner Krisenfall wieder anekdotisch unterstriche wird, wo dieser Staat seine wahren Prioritäten in puncto “Menschlichkeit” setzt: Nicht etwa bei den Einheimischen, sondern auch hier natürlich wieder als erstes bei den importierten Schutzsuchenden und Goldstücken mit und ohne Aufenthaltsstatus. Der – über jeden Rassismusverdacht oder auch nur rechte Neigungen erhabene – Gründungsvorsitzende der Good-Governance-Gewerkschaft und ehemalige Berliner FDP-Abgeordnete Marcel Luthe beklagt auf auf X, dass die Behörden als erstes und mit höchster Dringlichkeit die Flüchtlingsunterkunft “Zum Heckeshorn 30” in Wannsee evakuierten, während sie die ortsansässigen einheimischen Familien und vor allem Rentner ein paar Häuser weiter in der Dunkelheit frieren ließen: “Keine Wärmebusse, kein Tee, nichts…”, so Luthe fassungslos, der auch zu Recht die Frage stellt, wo die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft denn nun stattdessen untergekommen seien. Luthe an die Adresse des Senats und Kai Wegners: “Schämen Sie sich nicht?”
Fassen wir also den Befund zusammen: Förderung eines linksradikalen vorpolitischen Milieus, das eng mit Terroristen verzahnt ist; Hinnahme eines jahrelangen Verfalls kritischer Infrastruktur; Preisgabe der inneren Sicherheit durch Zweckentfremdung von Polizei und Staatsschutz; Desinteresse und Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal der indigenen deutschen Bevölkerung. Das ist es, wofür die regierende politische Kaste in diesem Land steht. Fehlt da noch was? Na klar: Die landestypische komplette Unfähigkeit und Lässlichkeit bei der Wiederinstandsetzung des Schadens, sprich: bei der Behebung des bei diesem Wetter eigentlich keine Stunde länger zumutbaren Stromausfalls selbst. Denn, welche Überraschung, die Reelektrifizierung der betroffenen Stadtteile wird wieder mal im üblichen “Deutschlandtempo” erfolgen: Sie soll allen Ernstes frühestens in sechs Tagen abgeschlossen sein – was dem dysfunktionalen Gesamtambiente noch die Krone aufsetzt. Das haut dem Fass den Boden raus. Selbst in Drittweltstaaten sind flächendeckende Ausfälle binnen wenigen Stunden oder zumindest in Tagesfrist behoben; Elke Bodderas von der “Neuen Zürcher Zeitung”, die als Reporterin weltweit viel herumgekommen ist, schreibt aus eigenem Erleben: “Die größten Stromausfälle der letzten 20 Jahre: Pakistan, Indien, Brasilien, Bangladesch, Türkei. Alle landesweit oder in Millionenstädten, alle in 24h repariert. Die deutsche Hauptstadt braucht für 45.000 Haushalte 6 (in Worten: sechs) Tage. Willkommen in Bullerbü… upsi…Berlin!” Und das alles wird wieder mal wie selbstverständlich hingenommen von Bürgern, die stoisch weiter die Parteien wählen, die ihnen diese Zustände beschert haben – und die nichts dabei finden, die höchste Steuer- und Abgabenlast aller Zeiten in diesem Land zu tragen, um dafür so wenig zurückzubekommen wie nie zuvor von einem Staat, in dem immer weniger funktioniert. In jeder Firma würde das Management nicht nur gefeuert, sondern wutentbrannt von der Belegschaft abgesetzt, hätte es auch nur einen mikroskopischen Bruchteil der Fehlleistungen zu verantworten, den unsere Regierenden produzieren… egal, ob sie Roten Rathaus oder im Kanzleramt residieren. (TPL)























