Kokser, die um ihren Stoff bangen – oder moralisch endverwahrloste Linke? Hunderte Demonstranten protestieren in Berlin gegen Maduro-Absetzung durch USA
Soviel Mitgefühl mit einem sozialistischen Mörder, Drogenboss und Diktator ist selbst für eingefleischte moralische Heuchler der deutschen Linken ungewöhnlich: In Berliner protestierten gestern hunderte Wirrköpfe gegen den US-Militäreinsatz in Venezuela; wie sich zeigt, ist der Antiamerikanismus und der blinde Hass auf Trump bei manchen Gestalten so tief verwurzelt, dass sie sich sogar mit einem der skrupellosesten Killer solidarisieren. am Brandenburger Tor versammelten sich die Demonstranten spontan, um den US-Angriff auf Venezuela zu veteufeln – wobei sich, besonders pervers, die Aktion vor allem gegen die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Ehefrau durch US-Spezialkräfte richtete.
Die Demonstranten, darunter viele Vertreter linker Organisationen, forderten eine klare Verurteilung der Militäroperation durch die deutsche Bundesregierung und die Vereinten Nationen. Plakate mit Slogans wie „Hände weg von Venezuela!“ und „Nein zu US-Imperialismus!“ prägten das Bild der Kundgebung. Mancher fragte sich beim Anblick dieser Proteste, ob hier nicht vielleicht Kokainsüchtige auf die Straße gehen, weil sie künftig befürchten, dass sich ihr Stoff verteuern oder knapp werden könnte.
Sozialistische Heuchler
Eine der Teilnehmerinnen äußerte sich empört: „Es ist absolut inakzeptabel, dass ein Land ein anderes überfällt, den Präsidenten entführt und ihn vor eigenem Gericht stellt. Die USA haben in Venezuela nichts verloren.“ Ein weiterer Demonstrant zeigte sich “schockiert über die Gewalt, die von den USA ausgeht und andere Staaten bedroht”. Die Gewalt in Venezuela mit unzähligen Auftragsmorden, Hinrichtungen, Folterorgien und Hungersnöten in einem der rohstoffreichsten Länder der Welt, die 8 Millionen Einwohner in die Flucht trieb, interessiert diese sozialistischen Heuchler natürlich genau so wenig, wie sie sich einst um Stalins oder Pol Pots Opfer oder um Mauertote scherten.
In dieselbe Kategorie fällt leider auch die völlig verkürzte Darstellung dieses Militäreinsatzes als erneute ausschließlich Sicherungsmaßnahme amerikanische Handelsinteressen, vor allem wegen des „Öldurstes”. Wäre es darum gegangen, hätten die USA schon viel früher eingreifen können und müssen, etwa als bereits unter Maduros Vorgänger Hugo Chavez die Ölindustrie in wesentlichen Teilen verstaatlicht wurde. In diese Richtung argumentiert oder plump Parolen vom “Völkerrecht“ für sich reklamiert, hat die von Venezuela ausgehende Gefahr für die USA durch den maßgeblich von dort abgewickelten internationalen Drogenhandel nicht begriffen. (JS)