Brand (Bild: shutterstock.com/Von djumandji)
Brandanschlag auf Auto (Symbolbild: shutterstock.com/Von djumandji)
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Wer das wohl wieder war…? Anschlag auf Brandenburgs Antisemitismusbeauftragten

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Na sowas: In Brandenburg ist das private Grundstück des brandenburgischen Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner in Templin Ziel eines mutmaßlichen Anschlags geworden. „Unbekannte“ legten Feuer an einem Schuppen auf dem Gelände. Am nahegelegenen Wohngebäude brachten sie ein verfassungsfeindliches Symbol an. Es gab keine Verletzten, und der Schaden beschränkte sich offenbar auf den Schuppen. Interessant an dem Vorfall ist, dass in diesem Land offenbar der politische Alibi-Beauftragte zum Schutz der Juden im Visier von Antisemiten steht – und somit nun das erlebt, was für israelische, jüdische und Hamas-kritische Personen hierzulande leider gang und gäbe ist.

Insbesondere – und das weiß Büttner natürlich aus seiner Amtstätigkeit selbst sehr gut – seit dem Massaker vom 7. Oktober 2023 sind gerade in Berlin beispiellose Hassaufmärsche von Linksextremisten, propalästinensischen Aktivisten und Judenhassern ganz und gäbe. Und auch wenn der Staatsschutz nun, nach dem Anschlag auf Büttners Domizil, „in alle Richtungen“ ermittelt, so glaubt natürlich niemand ernsthaft daran, dass “rechte” Antisemiten hier am Werk waren.

Seitenhieb auf AfD darf nicht fehlen

Denn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist wieder davon auszugehen, dass die Täter aus exakt demselben Migrantifa-Milieu stammen, das ganz Deutschland seit Jahren zu einem für Juden und mit Israel solidarische Gruppen immer gefährlicheren Pflaster macht. In jedem Fall wird von den Ermittlern ein „politisch motivierter Hintergrund“ vermutet, zumal sich der Anschlag gezielt gegen Büttner in seiner Funktion als Beauftragter der brandenburgischen Landesregierung gegen Antisemitismus richtete.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) verurteilte die Tat scharf und sagte die üblichen Sprüchlein auf, “Extremismus in jedweder Form” dürfe in Brandenburg “keinen Platz haben” – noch eine kleine Anspielung gegen die AfD darf natürlich nicht fehlen. Tatsächlich hat speziell und nur diese Art von Extremismus, nämlich der linksradikale islamophile Pro-Hamas-Mob und seine Sympathisantenszene, sehr wohl – und viel zu viel – “Platz” hierzulande. (TPL)

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