Außenminister Marco Rubio gibt sich kämpferisch (Foto:Imago)
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Nieder mit dem Sozialismus: Ist Kuba als nächstes dran?

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Die altlinken Nostalgiker und unverbesserlichen Sozialismus-Fanboys sind in heller Aufregung: Nach dem US-Militäreinsatz in Venezuela, bei dem Präsident Nicolás Maduro entmachtet und gefangen genommen wurde, hat US-Außenminister Marco Rubio angedeutet, dass Kuba als nächstes Ziel der Trump-Regierung im Visier sein könnte. „Wenn ich in Havanna leben und der Regierung angehören würde, wäre ich zumindest ein wenig beunruhigt“, sagte Rubio. Präsident Donald Trump betonte jedoch, bei dem Einsatz seien „viele“ kubanische Staatsbürger getötet worden, die Maduro beschützt hätten.

Militärische Maßnahmen gegen Kuba seien angeblich vorerst nicht geplant: „Kuba wird ganz von selbst fallen.“ Allerdings gibt es widersprüchliche Deutungen dieser Aussage, vor allem, weil Rubio nachlegte mit der Aussage: „Die kubanische Regierung ist ein großes Problem … Ich denke, sie steckt in großen Schwierigkeiten, ja.“ Und Trump erklärte gestern Abend nochmals: „Kuba ist bereit zu fallen, sie haben ihr ganzes Geld aus Venezuela bekommen.“

Interimspräsidentin Kolumbiens kritisiert Trump

Unterdessen ernannte das venezolanische Oberste Gericht die bisherige Vizepräsidentin Delcy Rodríguez zur Interimspräsidentin, um Kontinuität zu gewährleisten. Diese gilt als loyale Maduro-Vertraute und forderte dessen Freilassung, bezeichnete Maduro weiter als legitimen Präsidenten und kündigte an, Venezuela und seine Ressourcen zu verteidigen. Sie nannte den US-Angriff einen Verstoß gegen die UN-Charta: „Wir werden nie wieder Sklaven sein.“ Die Streitkräfte unterstützten sie, sagte sie.

Trump hingegen widersprach und erklärte, Rodríguez habe in Gesprächen mit Rubio “Kooperationsbereitschaft signalisiert” und sei bereit, Venezuela „wieder großartig zu machen“. Oppositionsführerin und Nobelpreisträgerin María Corina Machado sowie Exilpolitiker Edmundo González forderten hingegen González’ Amtsantritt – denn er war bei den “gestohlenen Wahlen” 2024 eigentlicher Wahlsieger gewesen. In Kuba jedenfalls dürfte das Regime reichlich nervös werden.  (TPL)

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