In Texas, einem der US-Staaten, in denen sich die Staatsregierung und die Behörden nicht den rechtmäßigen Ausweisungen durch die ICE-Behörde und den Anweisungen der Trump-Bundesregierung widersetzen oder diese sabotieren, und die deshalb die Ausweisung illegaler Migranten unterstützen, machen sich die Folgen der Zwangsremigration für die einheimische Bevölkerung positiv bemerkbar: Die Mieten sind in dem Staat um bis zu einem Viertel gefallen. In der Hauptstadt Austin sank der Mietspiegel erstmals wieder auf das Vor-Corona-Niveau.
Der markante Rückgang vor allem der Mietpreise für Apartments, die nach einem Höchststand im Sommer 2022 bei durchschnittlich 1.636 US-Dollar pro Monat lagen und die nun auf durchschnittlich 1.288 Dollar pro Einheit gesunken sind, sind eine unmittelbare Folge der Angebotsvergrößerung durch Wegzug illegaler Zuwanderer aus Lateinamerika. Sogar Zweizimmer-Wohnungen sind inzwischen in manchen Wohnkomplexen unter 1.000 Dollar zu haben. Viele mit Blick auf den unter Biden fast ungebremsten Zuzug von südamerikanischen Migranten hatten viele Investoren neue Gebäudekomplexe errichtet, die nun leerzustehend drohen – was die Preise senkt.
Auch in Deutschland würden die Mieten sinken – gäbe es eine echte Migrationswende
Dabei gehört Austin noch nicht einmal zu den hauptbetroffenen Ballungsräumen illegaler Migration im nach Einwohnern und Fläche zweitgrößten US-Bundesstaat, verglichen mit San Antonio oder Houston – zumal die als Künstlerstadt mit hoher Lebensqualität geschätzte Boomtown einen regen Zustrom an Studenten und Zuzüglern aus den ganzen USA erlebt. Dennoch hat sich die Migration als Folge der Trump-Politik in nicht einmal einem Jahr deutlich verlangsamt: Nach einem Nettozuzug von 37.624 Personen aus den USA 2022 ist nun In- und Outflow 2025 ausgeglichen.
In Deutschland, wo die Unterbringung von Migranten durch die Kommunen in einem weitaus größeren Ausmaß als in den USA erfolgt und der Staat hier als Nachfrager im unteren Wohnungssegment der größte Mietpreistreiber ist, würde der Entlastungseffekt im Fall eines echten Politikwechsels – mit der Durchsetzung von Grenzschutz, Recht und Gesetz und der überfälligen Ausweisung oder Rückführung von temporär Schutzsuchenden nach Wegfall der Fluchtgründe in ihren Heimatländern – wohlgemerkt noch größer ausfallen; hier würden die Mieten vermutlich noch stärker purzeln. Da die Politik das genaue Gegenteil betreibt, steigen sie jedoch. Markus Krall schreibt auf X unter Verweis auf die Mietentwicklung in den USA süffisant: “Denkt daran, wenn ihr Eure Miete nicht mehr zahlen könnt, Bundesbürger! Es gibt eine Lösung.” (TPL)























