Juden-Exodus wegen der AfD, nicht wegen immer mehr Muslimen: Auf welchem Planeten lebt Zentralratschef Josef Schuster?
Angesichts des bevorstehenden Superwahljahres, das allen Umfragen zufolge weitere große Erfolge der AfD bringen wird, meinte Josef Schuster, der Präsident des Zentralrates der Juden, sich wieder einmal mit völlig absurden Warnungen zu Wort melden zu müssen. Sollte es zu einer Regierungsbeteiligung der AfD kommen, könne er sich vorstellen, dass sich eine große Anzahl jüdischer Menschen ernsthaft überlegen werde, Deutschland zu verlassen, sagte er bei seinem Besuch der Klausur der CSU-Bundestagsabgeordneten im Kloster Seeon. In den vergangenen Jahren sei die Situation für jüdische Menschen in Deutschland leider „problematischer geworden“.
Dass dies nicht an der AfD, sondern ausschließlich an der millionenfachen islamischen Massenmigration liegt, erwähnte er natürlich nicht. Lieber gab er bekannt, die Vorhersagen zu den Landtagswahlen würden ihn „ehrlicherweise mit großer Sorge“ erfüllen. Eine Regierungsbeteiligung einer rechtsextremen Partei wie der AfD sehe er als „ausgesprochen problematisch für jüdisches Leben in Deutschland“ an. Gerade auf Bundesebene könne er sich jüdisches Leben in Deutschland mit einer Partei wie der AfD in der Regierung „nicht mehr als kompatibel vorstellen“.
Unhaltbare und verleumderische Funktionärsbehauptungen
Er hoffe, dass man in der Union verstanden habe, „dass eine Zusammenarbeit mit einer rechtsextremen Partei“, die ja nicht nur Juden bedrohen würde, sondern ganz offensichtlich auch enge Verbindungen nach Russland anstrebe, kein Koalitionspartner sein könne. Mit diesen unhaltbaren und verleumderischen Funktionärsbehauptungen erweist Schuster sich erneut als typischer Vertreter des vom Parteienstaat finanzierten Verbändeunwesens. Juden droht von der AfD nicht die allergeringste Gefahr. Wenn er sich einmal unter Juden im Land umhören würde, könnte er leicht erfahren, dass es keine AfD-Wähler- oder Politiker sind, die sie bedrohen, zusammenschlagen oder anspucken.
Kein Jude verzichtet darauf, seine Kippa oder andere Zeichen seines Glaubens zu tragen, weil er Angriffe von AfD-Anhängern fürchtet, wohl aber von Muslimen. Für das Aussprechen dieser Wahrheit fehlt ihm jedoch der Mut. Lieber bestätigt er die CSU in ihrem absurden Brandmauer-Kurs, der ihr und der CDU in diesem Jahr endgültig um die Ohren fliegen wird, weil immer mehr Menschen in der AfD die einzige echte Alternative in diesem von den Alt-Parteien zugrunde gerichteten Land sehen. Schuster hat sich mit diesem Auftritt jedenfalls wieder einmal gründlich als Interessenvertreter der Juden in Deutschland disqualifiziert. (TPL)