„Omas gegen Rechts” wollen sich europaweit zusammenschließen – um auch noch vom NGO-Förderirrsinn der EU zu profitieren?

Kaum hat das neue Jahr begonnen, geht auch der linke NGO-Irrsinn in die nächste Runde: Die teils altersschwachsinnige Geronten-Gruppe „Omas gegen Rechts“ kündigte nun an, dass man sich pünktlich zum Jahresbeginn in Österreich, Deutschland und der Schweiz „europaweit“ zusammengeschlossen habe, um gemeinsam die Stimme gegen den Rechtsextremismus erheben zu können. Angesichts der drohenden Entwicklungen rund um den erstarkenden Rechtsextremismus und Nationalismus in Europa hätten sich Frauen im Großelternalter, „sogenannte OMAS, ab dem Jahr 2017 getroffen, um sich den Entwicklungen und gewissen Parteien entgegen zu stellen, die das „SYSTEM“ – die Demokratien – bekämpfen und den Wohlfahrtsstaat in einem liberalen Europa gefährden wollen“. Seit der ursprünglichen Gründung in Österreich hätten sich die Omas gegen Rechts „zu einer internationalen „Grassroot“-Bewegung entwickelt“. In Südtirol und Polen gebe es ähnliche Initiativen, aus Portugal und den Niederlanden gebe es Interesse, heißt es weiter.

Die Omas verwahren sich vehement dagegen, dass in „kleinen Anfragen“ (unter anderem an den Deutschen Bundestag) versucht worden sei, ihnen und anderen „zivilgesellschaftlichen Organisationen, parteipolitische Parteinahme und finanzielle Bereicherung zu unterstellen“. Dies sei ein „Alarmsignal“, denn gerade der Angriff auf die „Zivilgesellschaft“ sei „ein beliebtes Mittel, autoritäre Strukturen einzuführen und das gesellschaftliche Engagement tausender Freiwilliger in Misskredit zu bringen“. Sie bestehen darauf, nicht staatlich finanziert zu sein und sich „in einer Äquidistanz zu demokratischen Parteien“ zu verstehen. Diese Behauptungen sind natürlich lächerlich. Man wirft den Omas und anderen linken Gruppen nicht primär vor, sich persönlich zu bereichern, sondern dem Staat, dass er diese selbsternannte und ausschließlich links ausgerichtete „Zivilgesellschaft“ mit Steuergeld finanziert, was ein Widerspruch in sich ist, da es sich schon allein deshalb nicht mehr um Nichtregierungs-, sondern um Regierungsorganisationen handelt. Daher ist es auch wohlfeil, von einer „Äquidistanz zu demokratischen Parteien“ zu schwadronieren, da diese Gruppen de facto die Ziele von SPD, Grünen und Linken vertreten und jede konservative Meinung als „rechts“ brandmarken. Die Omas führen einen Kampf gegen rechte Windmühlen, ignorieren aber, dass ihren vielzitierten Enkeln genau durch die von diesen Parteien verfochtene Migrations- und Klimaideologie ein Leben in Armut und als unterdrückte Minderheit im eigenen Land droht.

Da geht was: 8,5 Milliarden jährliche EU-Förderung für linkssozialistische und kulturmarxistische Agenda ab 2028

Auch auf europäischer Ebene werden die Mittel für den NGO-Moloch drastisch erhöht: Ab 2028 will die EU-Kommission die Fördermittel im Rahmen des neuen Programms „AgoraEU“ von 1,5 auf rund 8,5 Milliarden (!) Euro aufstocken. Dafür sollen das bisherige CERV-Programm („Bürger, Gleichstellung, Rechte und Werte) und das Kulturförderprogramm „Kreatives Europa“ zusammengelegt werden. Ein Schwerpunkt liegt natürlich auf dem Kampf gegen angebliche „Desinformation“, sprich: unliebsame Meinungen, deren Aussprechen kriminalisiert und verfolgt wird. Die unsäglichen NGOs sind die Komplizen der Politik im Kampf gegen die eigenen Bürger, werden dafür mit Milliarden gemästet und inszenieren sich auch noch als Verteidiger von Demokratie und Freiheit. Unterstützt wird nur, wer auf EU-Linie liegt. Bereits im vergangenen April hatte der Europäische Rechnungshof die mangelnde Transparenz und zentrale Kontrolle über die Vergabe öffentlicher Mittel kritisiert.

Laut dem Bericht erhielten NGOs in Politikbereichen wie Kohäsion, Forschung, Migration und Umwelt allein zwischen 2021 und 2023 rund 7,4 Milliarden Euro – 4,8 Milliarden von der EU-Kommission und 2,6 Milliarden von den Mitgliedstaaten. Es gebe jedoch keinen zuverlässigen Überblick über die EU-Mittel, die an NGOs geflossen seien, weshalb die Zahlen „mit Vorsicht zu genießen“ seien. In einem Bericht für den Thinktank MCC Brussels, warf der italienische Journalist Thomas Fazi der Kommission vor, die EU nutze NGO- und Medienförderung zunehmend, um „eigene normative und politische Vorstellungen“ zu verbreiten. Diese reagierte mit dem üblichen hohlen Gefasel. Angesichts neuer Bedrohungen – von Informationsmanipulation bis zu Krisenszenarien – sei der Aufbau einer „resilienteren und besser gewappneten Union“ zwingend notwendig. In Wahrheit geht es um nichts anderes als darum, das völlige Scheitern der Politkaste in Brüssel und den meisten Hauptstädten zu kaschieren, indem man legitime Kritik als „Desinformation“, „Hass“ oder „Hetze“ einstuft und löschen lässt. Und die Omas gegen Rechts sind ein Teil dieses gigantischen Propagandaapparates. (TPL)