[html5_ad]

Die dreiste Lüge der Tagesschau und die wahren Proteste im Iran

400466b062324005ada2210e471c8638

Vor genau sechs Tagen, am 2. Januar 2026, berichtete eine Korrespondentin der @tagesschau aus Istanbul über die aufkeimenden Unruhen im Iran. Sie behauptete, die Proteste richteten sich ausschließlich gegen die „Wirtschaftskrise“ – eine Darstellung, die nun als grobe Verzerrung entlarvt ist.

tagesschau

Auf X und in unabhängigen Quellen wird klar: Das war Fake News, gezielt eingesetzt, um das Mullah-Regime vor kritischer Berichterstattung zu schützen.

Bis heute verschweigt der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) in Deutschland mit keinem Wort, dass Tausende Demonstranten landesweit die Rückkehr des Schahs fordern – Slogans wie „Javid Shah“ (Lang lebe der Schah) und „Dies ist der finale Kampf, Pahlavi kehrt zurück“ hallen durch die Straßen.

Diese Auslassungen sind kein journalistisches Versagen, sondern politisch-ideologisch motiviert. Eine Rückkehr des israelfreundlichen Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs, wäre eine Katastrophe für den anti-israelischen Dschihad, den Teile der westlichen Linken mit islamistischen Kräften teilen. Stattdessen wird die Wirtschaftskrise als alleiniger Auslöser hingestellt, obwohl sie nur der Funke für einen breiten Aufstand gegen das Regime ist.

Aktuell, am 8. Januar 2026, gehen die Proteste in den zwölften Tag – die größten seit 2022. Begonnen Ende Dezember 2025 mit Streiks im Teheraner Basar wegen des Rial-Absturzes und Inflation über 40 Prozent, haben sie sich auf über 150 Städte in fast allen Provinzen ausgebreitet. Sicherheitskräfte setzen Tränengas, Schusswaffen und sogar ausländische Milizen ein; Menschenrechtsgruppen melden mindestens 36 Tote, Hunderte Verletzte und über 1.200 Festnahmen. Universitäten und Märkte streiken, in kurdischen Regionen riefen Oppositionsparteien zu Generalstreiks auf.

Der entscheidende Unterschied zu früheren Wellen: Viele Demonstranten fordern offen Regimewechsel und rufen nach Reza Pahlavi als Symbol für Moderne und Stabilität. Der Exil-Prinz selbst appellierte an Sicherheitskräfte, die Seite zu wechseln, und rief für heute und morgen Abend zu koordinierten Protesten um 20 Uhr auf. Internationale Stimmen wie Trump drohen mit Intervention bei weiterer Repression, Netanyahu unterstützt die Demonstranten.
Ob der Aufstand siegt, ist offen – doch die Welt sieht: Im Iran kämpfen Millionen nicht nur gegen Armut, sondern für Freiheit und die Rückkehr des Schahs.

 

(SB)

image_printGerne ausdrucken

Themen