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Kai Wegner: Spiel, Satz, Tod*

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Als Boris Becker 1985 das erste Mal Wimbledon gewann, gab es hier in Deutschland einen unvergleichlichen Tennis-Boom. Das wird sich jetzt, wo herausgekommen ist, dass der Regierende Bürgermeister Kai Wegner den Tennisschläger schwang, während zur gleichen Zeit zigtausende Berliner wegen eines linksextremen Terroranschlags im Dunkeln saßen und frieren mussten (sogar von Toten ist die Rede), nicht wiederholen.

Im Gegenteil: Tennis steht ab sofort für Arroganz, Selbstverliebtheit, Empathielosigkeit und politisches Versagen. Selten, dass die Leute so wütend sind, aber ob dieser – weitere – Skandal mit Konsequenzen verbunden ist, bleibt fraglich.

Da muss man nur mal Friedrich Merz, Wolfram Weimer und Jens Spahn fragen.

Und man muss sich natürlich auch fragen, was passieren würde, wenn Wegner zurücktritt und sich fortan nur noch um Tennis und seine Partnerin kümmert. Es gibt ja das Gerücht, dass sein Koalitionspartner, die SPD, ihn an den rbb verraten hat – und das hat – egal, ob es richtig war – natürlich Geschmäckle. Denn hinter Wegners Rücken wird längst an einer neuen Regierung gebastelt – mit einem Islamkommunisten an der Spitze, der Berlin dann noch „shitholiger“ machen wird, wenn das überhaupt noch möglich ist.

Also, freut Euch nicht zu früh. Hier aber erstmal die Reaktionen auf die neue Folge von „Tennisschläger und Kanonen“:

Julian Reichelt schreibt:

Der größte Skandal ist nicht einmal, dass Kai Wegner Stunden nach einem linksextremistischen Terroranschlag auf seine Stadt mit seiner Freundin und Senatorin (doppelt instinktlos!) Tennis spielen geht, statt sich um die Sicherheit seiner Bürger zu gehen (und das muss man erstmal schaffen, dass das nicht der größte Skandal ist). Der größte Skandal ist, dass Kai Wegner bei seinem ersten öffentlichen Auftritt die Menschen skrupellos angelogen hat. Er hat behauptet, er hätte sich den ganzen Tag in seinem Büro eingeschlossen. Er hat bei dem Statement so seltsam formuliert, dass man schon ahnen konnte: Wegner lügt. Es kommt aber noch übler: Gestern ließ Wegner seine Regierung die Menschen auffordern: „Trauen und glauben Sie nur offiziellen Quellen, trauen Sie nur den Behörden und dem Senat.“ Wegner saß während dieser Verkündung neben seiner Senatorin Iris Spranger, die da schon wissen musste, dass die offizielle Quelle Kai Wegner die Leute belogen hat. Kai Wegner wusste, dass er die Leute belogen hat. Trotzdem wollte man den Menschen einreden, sie sollten nur der Regierung trauen. Das ist geradezu niederträchtig.

Ich lege mich absolut fest: Die Information, dass Kai Wegner nach dem Terror erstmal Tennis spielen ging, kam aus der Behörde von Innensenatorin Iris Spranger an den (linken) RBB. Sie kann über über das LKA jederzeit in Erfahrung bringen, wo der Regierende Bürgermeister sich aufgehalten hat.

Wolfgang Kubicki schreibt:

Ein Regierender Bürgermeister, der in einer Notlage zum „Kopf-frei-kriegen“ Tennis spielt und sich damit rühmt, „erreichbar“ gewesen zu sein und „sofort danach“ weitergearbeitet zu haben, ist nicht mehr haltbar. Kai Wegner muss zurücktreten.

Björn Harms schreibt:

Jetzt wissen wir es. Kai Wegner war Tennis spielen. Ganz normal nach einem Terroranschlag. Aber immerhin stimmt damit seine Aussage vom Sonntag, er habe „nicht die Füße hochgelegt“.

Anabel Schunke schreibt:

Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber. Wir lassen uns in Deutschland von den größten Nulpen auf diesem Planeten regieren. Kein Lebewesen im Tierreich würde sich von den Unfähigsten seiner Art führen lassen. Nur wir sind so dämlich. Die deutsche Politik ist ein Trauerspiel bestehend aus skrupellosen Opportunisten und purer Unfähigkeit.

Benedikt Brechtken schreibt:

Die Arbeitsministerin Bärbel Bas führt Krieg gegen die Arbeitgeber, anstatt arbeitenden Menschen zu helfen. Der Finanzminister Lars Klingbeil flutet Deutschland mit Schulden, anstatt ihm ein solides Fundament zu verschaffen. Der Außenminister Wadephul blamiert Deutschland im Ausland, anstatt sich für dessen Interessen einzusetzen. Die Wirtschaftsministerin Reiche hält Reden, anstatt konkret der Wirtschaft zu helfen. Der Berliner Bürgermeister geht Tennis spielen, anstatt sich um zehntausende Opfer eines Anschlags in seiner Stadt zu kümmern. Wir werden von einer verantwortungslosen, gewissenlosen, dummen, untalentierten, abgehobenen und arroganten Kaste regiert, die weg muss. Die einfach nur weg muss.

Handelte jemals ein Chirurg oder ein Polizist während einer Geiselnahme oder ein Lehrer während einer Schlägerei im Klassenzimmer oder ein Manager während eines wichtigen Kundentermins auf diese Weise, bedeutete jenes Verhalten das definitive Ende der jeweiligen Karriere. Teilweise kämen ein Gerichtsverfahren sowie eine empfindliche Strafe hinzu. Doch für Politiker wie Kai Wegner gelten wohl eher keine Maßstäbe, die an Normalsterbliche angelegt werden.

Prof. Dr. Susanne Schröter schreibt:

Rechts- und Linksextremismus wird mit zweierlei Maß gemessen. Während geschmacklose rechte Gesänge dafür sorgten, dass sich die gesamte Führungsspitze der Politik dazu äußerte, passiert jetzt, wo Linksextremisten 50.000 Haushalte in eisige Kälte und Dunkelheit stützten, nichts. Der regierende Oberbürgermeister spielte Tennis, der Bundeskanzler hatte Wichtigeres zu tun.

Beatrix von Storch schreibt:

Terroranschlag. Ganze Stadtteile ohne Strom. Bei Eiseskälte. Und der Regierende geht Tennis spielen, aber hat sein Handy „die ganze Zeit auf Laut gestellt, falls was ist.“ Ich warte auf die MEDIALE Hinrichtung des Herrn OB. Sonst gilt einmal mehr: das größte aller unserer Probleme ist der Ausfall der Medien als Kontrollinstanz.

Freiformation schreibt:

Ich liege auf einem Feldbett in der Notunterkunft in Berlin-Zehlendorf.

Neben mir alte, kranke Menschen. Alleine. Verlassen. Zu Hause fast erfroren, weil niemand kommt, niemand hilft, niemand Verantwortung übernimmt. Sie leben von Tee und Trost – wenn ein junger Mann vom Roten Kreuz kurz stehen bleibt, ihre Hand hält, ihren Puls misst. Das ist alles, was sie gerade haben.

Und während ich hier liege, wird mir brutal klar: Dieses Leid ist kein Zufall. Kein „Unglück“. Ein sabotiertes Stromnetz. Linksextremer Terror – mitten in Deutschland. Menschen frieren, Pflegeheime werden evakuiert, Existenzen brechen weg. Und diejenigen, die Verantwortung tragen? Politiker sitzen im Warmen. Reden nicht. Erscheinen nicht. Der Bundeskanzler schweigt. Der regierende Bürgermeister spielt Tennis.

Sie lassen die eigenen Bürger im Stich – und erzählen uns, alles sei unter Kontrolle. Diese Nacht zeigt mir: Wir sind ihnen egal. Unsere Sicherheit, unsere Alten, unsere Kranken – egal. Und genau das ist der Punkt, an dem eine Gesellschaft aufwachen sollte!

Manaf Hassan schreibt:

Stell dir vor: Kein Strom tagelang, bittere Kälte draußen und drinnen, du musst dein Zuhause verlassen, weil Heizung und Licht ausfallen. Krankenhäuser evakuieren Patienten, Pflegebedürftige – darunter Hochbetagte mit hohem Pflegegrad – landen auf Feldbetten in kalten Turnhallen. Kinder können nicht zur Schule, Eltern nicht zur Arbeit.

Der Kühlschrank bleibt dunkel, Lebensmittel verderben und müssen weggeschmissen werden. Mobilfunk fällt aus, S-Bahnen stehen still, Geldautomaten funktionieren nicht, das Geld wird knapp. Tausende Familien in Not, rund 100.000 Berliner betroffen – und der Mann, der als regierender Bürgermeister von Berlin rund um die Uhr für genau solche Krisen verantwortlich ist, der von unseren Steuergeldern ein stattliches Gehalt bezieht, der spielt trotz des Blackouts gemütlich Tennis, um „den Kopf freizubekommen“, und erledigt den Rest aus dem Home-Office. Während die Menschen frieren und verzweifeln, war Kai Wegner nicht vor Ort, nicht präsent, nicht erreichbar für die Betroffenen – sondern auf dem Tennisplatz.

Statt den Krisenstab zu leiten und alles zu tun, um die Versorgung zu sichern, lässt er die Stadt im Stich. Nicht erst jetzt. Das ist nicht nur mangelnde Präsenz, das ist Verantwortungslosigkeit in Reinkultur. Herr Wegner, das Vertrauen der Berliner ist verspielt. In einer solchen Krise erwartet man Führung, Einsatz, Mitgefühl – nicht Freizeitsport und Fernsteuerung. Treten Sie zurück! Berlin verdient einen Bürgermeister, der in der Not an vorderster Front steht, nicht einen, der den Schläger schwingt.

Übrigens: Nicht nur Berlin hat ein Riesenproblem mit den „Regierenden“. Josef von Blauweide schreibt:

Es ist kaum zu fassen, dass es erst zahlreiche Unfallopfer auf dem Glatteis braucht, bevor die rot-grüne Regierung in Hamburg endlich handelt. Jetzt, nachdem sich Dutzende Hamburger die Knochen gebrochen haben, dürfen wir für zwei Wochen wieder Streusalz verwenden. Wie gnädig! Diese schleppende Reaktion ist nicht akzeptabel!

Eigentlich kann man froh sein, dass es so einen wie Wegner gibt. Denn er führt uns vor Augen, wie eine Ineptokratie funktioniert und so lange es solche kaputten Journalisten aus der Schleimbeutel-Abteilung der Regierungsmedien wie diesen hier, wird sich daran auch nichts ändern. Ein Kommentar in der „BZ“

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„…Ironischerweise am inbrünstigsten intoniert von den Internetspublizisten, die während Corona noch empört auf jegliche Einmischung des Staates in ihre persönlichen Angelegenheiten reagiert hatten und das Gemeinswesen als Bedrohung ihrer individuellen Freiheit sahen (und noch sehen). Sie waren nun die ersten, die jammernd nach der Ordnungsmacht riefen, weil es mal ein paar Tage unangenehm wurde. Da konnte es plötzlich nicht genug Nannystaat geben. Die deutsche Resilienz endet da, wo man eine Gasflasche anstellen muss.“

Dazu dann das:

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Foto: Collage, Screenshot/X

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*“Spiel, Satz, Tod“ – so lautete der Titel einer Folge der Fernsehserie „Der Staatsanwalt“ (Staffel 15, Folge 5)

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