Deutschlands Gasspeicher sind so leer wie nie. Die Lage ist brandgefährlich: Ein Industrieland, das sich rühmt, moralische Weltrettung zu betreiben, bekommt nicht einmal mehr seine elementare Energieversorgung verlässlich organisiert. Verantwortlich dafür ist eine Energiepolitik, die von grüner Ideologie statt von Realitätssinn geprägt ist.
Dass ausgerechnet Klaus Müller, ein überzeugter grüner Hardliner und langjähriger Gegner fossiler Energieträger, an der Spitze der Bundesnetzagentur steht, ist kein Zufall, sondern ein politischer Offenbarungseid. Wer Gas und Industrie seit Jahren als Auslaufmodell betrachtet, wird sich kaum mit Leidenschaft darum kümmern, Speicher zu füllen, Versorgungssicherheit zu garantieren oder wirtschaftliche Schäden zu verhindern. Die Folgen dieser Haltung sind nun messbar – und potenziell katastrophal.
Während andere Länder strategisch vorsorgen, vertraut Deutschland auf Wunschdenken, warme Winter und moralische Überlegenheit. Gas gilt im grünen Weltbild als schmutzig, rückständig und unerwünscht – ganz gleich, ob Millionen Haushalte darauf angewiesen sind oder ganze Industriezweige ohne Gas schlicht nicht produzieren können. Das Ergebnis dieser Politik ist eine schleichende Deindustrialisierung, die längst begonnen hat: Unternehmen wandern ab, Produktionskosten explodieren, Arbeitsplätze gehen verloren.
Die Bundesnetzagentur sollte eine neutrale Aufsichtsbehörde sein, die Versorgungssicherheit über Parteidogmen stellt. Stattdessen wird sie von jemandem geführt, dessen politische Sozialisation klar macht, dass industrielle Stabilität und fossile Übergangslösungen bestenfalls geduldet, oft aber bewusst vernachlässigt werden. Wer Schlüsselpositionen mit Ideologen besetzt, darf sich über ideologische Ergebnisse nicht wundern.
Sollte es im Winter zu Engpässen kommen, zu Produktionsstopps oder gar frierenden Haushalten, dann wäre das kein unglücklicher Zufall, sondern das direkte Resultat grüner Energiepolitik. Eine Politik, die Deutschland schwächt, seine industrielle Basis opfert und Risiken billigend in Kauf nimmt – im Namen einer Klimareligion, die keine Abweichung duldet.
Am Ende bleibt festzuhalten:
„Wenn man einen grünen Ideologen wie Klaus Müller zum Chef der Bundesnetzagentur macht, muss man sich nicht wundern, dass wir hier in Deutschland zu wenig Gas gespeichert haben. Das wäre mal wieder ein Desaster, wenn Menschen in Deutschland frieren müssen oder die Industrie muss seine Produktion einstellen. Grüne haben in solchen Positionen nichts verloren, weil die Vergangenheit gezeigt hat, dass Grün für die Deindustrialisierung unseres Landes steht.“
(SB)























