Wie war das noch mal mit den Krähen und den Augen? (Foto: IMAGO)
[html5_ad]

Stromterror in Berlin – Merz stärkt Tennis-Ass Kai Wegner den Rücken!

cbfa16372ccb4fe69abffaf024045678

So kennen wir die CDU, so „lieben“ wir die Regierungs-CDU. Wenn einer ihrer „Großkopferten“ Mist baut, wird sofort ein Schutzwall um den „Übeltäter“ aufgebaut, damit jegliche weitere Kritik abprallt. Und zum Rücktritt wird sowieso keiner gezwungen. Das war bei Jens Spahn schon so, ging dann bei Wolfram Weimer weiter und hat jetzt beim „Tennis-Ass“ Kai Wegner, der in seiner Nebentätigkeit auch noch Regierender Bürgermeister von Berlin ist, seinen vorläufigen – negativen – Höhepunkt erreicht.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) im Zusammenhang mit dem großen Stromausfall in Berlin (verursacht durch einen linksextremen Terroranschlag) tatsächlich gegen Kritik in Schutz genommen. Merz äußerte sich am gestern bei der CSU-Klausurtagung in Kloster Seeon und lobte ernsthaft das Krisenmanagement: „In den Abläufen ist nichts zu kritisieren“ und „Wir hätten das wahrscheinlich nicht viel besser machen können.“ Er lobte die Arbeit von Hilfsorganisationen, Polizei und Bundeswehr, ging aber nicht direkt auf die Kontroverse ein, dass Wegner kurz nach Ausbruch des Blackouts eine Stunde Tennis gespielt hatte (was zu Vorwürfen der Täuschung und unangemessenen Prioritäten führte).
Oppositionsparteien (z. B. FDP, AfD) forderten dagegen logischerweise Wegners Rücktritt, doch Merz und natürlich die CDU stellten sich hinter den Versager . 
Dass Merz das in Berlin mit dem Krisenmanagement nicht besser hingekriegt hätte, ist ja klar und nicht unbedingt ein positives Kriterium, denn gutes Personal ist bei der Union – egal in welchem Bundesland, oder auf welchem Regierungsposten – ist nur noch selten zu finden.
Aber Rücktritte gibt es in „UnsererDemokratie“ unter der Regie der CDU eben nicht mehr, da versucht man eher, den Kritikern den Mund zu verbieten, oder sie gleich medial ganz auszulöschen, wie CDU-Mann Günther ja gerade vorgeschlagen hat.
Und so kann auch Wegner dreist vor der Kamera herumschwurbeln:
„Es gibt ja keinen Grund zur Entschuldigung, wenn man eine Krise anderthalb Tage vorher beendet. Das Krisen-Management hat funktioniert, wir haben das gut hinbekommen.“…Na klar, muss ich jetzt das eine oder andere aushalten. Aber, der eine geht joggen, der andere macht was anderes. Mir war an diesem Tag wichtig, dass ich eine Stunde Sport mache. Ich musste abschalten, ich musste runterkommen, denn es war eine schwierige Situation – auch für politisch Verantwortliche.“ (Quelle: BZ).
Das ist dreist, das ist arrogant, das ist mehr als zynisch. Aber eben typisch CDU-Politiker.
Ein freiwilliger Helfer ist ob dieses unsäglichen Gelabers ziemlich wütend und schreibt auf X:
„Nein und nochmals nein Herr Bundeskanzler! Nicht die Armee war vor Ort, sondern wir!!! Wir haben drei Tage und Nächte die betroffene Bevölkerung mit Bratwürsten, Erbseneintopf, Schrippen, Tee, Kaffee und wärmenden Worten unterstützt!!! Es war nachts arschkalt und wir hatten eine Feuerschale und ein Zelt zur Verfügung. Aber nicht vom Staat, sondern von Privatpersonen! Wir haben ca. 1500 Personen aller Schichten versorgen können, ohne dass sie dafür einen Cent gegeben haben. Es waren Privatsponsoren, die spendeten!
Die Armee kam gestern, nach dem der Strom schon größtenteils angeschaltet war. Wir machen den Armeeangehörigen keinen Vorwurf, die mussten nach Befahl handeln und der kam viel zu spät! Wenn sie Namen der Helfer brauchen, die kann ich Ihnen jederzeit nennen. Wenn ich Sie um eines bitten könnte, Herr Bundeskanzler, schmücken Sie sich bitte nicht mit unserer Arbeit!!!“
Es sind also mal wieder die Bürger selbst, die helfen, sowie sie jeden Schlamassel, den die Regierung zu verantworten hat (in diesem Fall durch das Weggucken bei linksextremen Terror) ausbaden muss.
Die Grube zwischen Regierung und Bürger wird immer breiter und tiefer. Wer schüttet sie wieder zu? Vielleicht die AfD?
image_printGerne ausdrucken

Themen