Abgeknickter Windradflügel neben der A44 (Foto:ScreenshotYoutube)
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Windrad-Irrsinn immer lebensgefährlicher: Stundenlange Autobahnsperrung wegen abgebrochenem Flügel

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Pünktlich zum neuen Jahr sind nicht nur linker Terror, Stromausfälle und politisches Totalversagen in Deutschland zurückgekehrt (sie waren ohnedies nie weg), sondern auch die Lebensrisiken und Gefahren durch die “Energiewende” in Gestalt der unsäglichen Windräder: Am Mittwoch mussten Teile der A44 zwischen Aachen und Mönchengladbach stundenlang in beide Richtungen gesperrt werden, weil der Flügel eines Windrads gebrochen war und abzustürzen drohte. Das Windrad konnte zwar schließlich um 180 Grad gedreht und die Autobahn nach rund sieben Stunden wieder freigegeben werden, der defekte Flügel hängt aber noch. Immerhin zeigt er nicht mehr in Richtung Autobahn, wie der Hersteller Nordex mitteilte. Selbst wenn er komplett abbrechen würde, gehe man davon aus, dass er nicht auf die Autobahn fallen werde. Wie und wann er endlich entfernt wird und warum er überhaupt abbrach, könne man noch nicht mitteilen.

Gestern hing laut Autobahnpolizei der gebrochene Windradflügel noch immer wie „am seidenen Faden“ herunter. Die Feuerwehr teilte mit, man darauf warte, dass die Anlage ferngesteuert werden könnte damit der Flügel „geordnet“ herunterfallen könne. Man hatte einen Gefahrenbereich von 400 Metern um das betroffene Windrad festgelegt und gehofft, der Flügel falle ab und könne beseitigt werden. Es sei nämlich zu zeitaufwändig, einen Kran aufzustellen und den Flügel so abzumontieren.

Monumente des Klimawahns

Außerdem müssten sich dann Menschen in Gefahr bringen. Das starke Schneetreiben sei eher positiv gewesen, weil auch starker Wind den Flügel hätte herunterholen können. Die Betreiberfirma RWE erklärte, man habe die Anlage gerade erst übernommen und noch nicht abgenommen. Ansonsten verwies man auf den Hersteller Nordex, der wiederum mitteilte, eine eigens eingesetzte Taskforce werde sich des Falles annehmen. Damit ist Nordrhein-Westfalen um einen weiteren Windrad-Vorfall reicher. In Havixbeck stürzte eines bereits im Oktober um, ohne dass die Schäden bis heute beseitigt wären, man auch nur einen vollen Überblick darüber hätte oder die Ursache für den Zusammenbruch kennen würde. Bekannt ist nur, dass das Getriebegehäuse mitsamt Rotorblättern aus 125 Metern zu Boden fiel, Öl in unbekanntem Ausmaß im Boden versickert ist und ein Millionenschaden angerichtet wurde. Auch dieses Windrad stammt aus dem Hause Nordex.

2021 war in Haltern ein 239 Meter hohes (!) Windrad umgeknickt, vor zwei Jahren geschah dasselbe in Gescher. Dieses war jedoch wenigstens zuvor 20 Jahre in Betrieb gewesen; die beiden in Havisbeck und Haltern kollabierten Windmühlen wesentlich kürzer. Allein in Nordrhein-Westfalen stehen fast 4.000 Windräder, nach dem Willen der Politik soll das Land noch weiter mit den Ungetümen verschandelt werden, die nicht nur nicht grundlastfähig sind, sondern auch noch gemeingefährlich für Mensch und Umwelt.  Die Lebensgefahr dieser altlastenträchtigen Monumente eines grünen Klimawahns ist allgegenwärtig inzwischen. (TPL)

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