Ein neues glanzvolles Theaterstück linksgrüner Irrungen und Wirrungen wird derzeit in Rostock aufgeführt. Die Rostocker Bürgerschaft – entsprechend dem Stadtrat – will zukünftig US-Kriegsschiffen das Anlaufen des Rostocker Hafens verbieten. Und nicht nur das: Auch Mitglieder der US-Regierung sollen in der Hansestadt nicht mehr willkommen sein. Vermutlich aufgestachelt durch den Bundestagsabgeordneten der Mauerschützenpartei, Jan van Aken, der gestern “Sanktionen gegen die USA” forderte und das Immigration and Customs Enforcement (ICE) als “inländische Terrorgruppe” bezeichnete, fühlte sich nun der Fraktionschef der Linken, Christian Albrecht, im Auftrag seiner Partei berufen, einen entsprechenden Antrag im Rostocker Stadtparlament zu initiieren. „Wer internationales Recht bricht und militärische Gewalt als politisches Mittel einsetzt, ist in Rostock nicht erwünscht.“, so seine Begründung.
Weiter schwafelt er: „Spätestens mit der Gefangennahme von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro haben die USA unter Trump demonstriert, dass sie internationales Recht missachten, sobald dieses ihren geopolitischen Interessen im Wege steht. Vor diesem Hintergrund ist es nicht mehr hinnehmbar, dass Kriegsschiffe ebendieser US-Streitkräfte in Rostocker Häfen anlegen, als handele es sich um neutrale Gäste oder Repräsentanten einer regelbasierten internationalen Ordnung. Als Putin die Ukraine überfallen hat, haben wir als Europäer – zu Recht! – Haltung gezeigt. Wir müssen jetzt genauso Haltung zeigen.“
Obama durfte bombardieren und abschieben – und keinen hat’s gejuckt
Wenn man von internationaler Ordnung soviel versteht wie die UN-Trampoline Annalena Plärrböck vom derzeit reich strapazierten Völkerrecht oder englischer Aussprache, dann muss man natürlich „Haltung zeigen“. Aus linker Weltsicht ganz logisch. Doch es grenzt schon an Größenwahn, dem grössten und wichtigsten NATO-Partner die Nutzung deutscher Häfen untersagen zu wollen. Übrigens: Als der Friedensmogelpreisträger Obama einst sieben (!) nordafrikanische Staaten bombardieren ließ – und das ganz ohne UN-Mandat – da erschallte aus Deutschland kein Aufschrei des Protestes. Als Obama über 3,5 Millionen illegale Migranten – mehr als Trump bislang – durch ICE festsetzen und abschieben ließ, blieb man auch in Deutschland ganz still. Da war der Präsident ja auch einer der Guten und hatte die passende Hautfarbe, was der linken Woko Haram das Herz aufgehen ließ.
Doch nun, wo Trump einen blutrünstigen Diktator festsetzt, der von keinem einzigen EU-Land als Präsident anerkannt war, und das wohlgemerkt auch noch ganz ohne Städte in Schutt und Asche zu legen und ohne jeglichen Kollateralschaden: Dann ist das für hasszerfressene und antiamerikanische deutsche Linke natürlich ebenso mindestens verdammenswert wie die Durchsetzung US-amerikanischer Gesetze auf US-amerikanischem Boden durch US-amerikanische Behörden. Apropos: Dass die deutsche Bundesregierung zur „Zeichensetzung“ von Rostock und den sonstigen Feindseligkeiten der Linken schweigt – was durchaus als Zustimmung zu werten ist –, wird in Washington D.C. definitiv zur Kenntnis genommen und im Hinterkopf behalten. Über mögliche weitreichende Konsequenzen sollte man sich also nicht wundern. Und die betreffen dann nicht Rostock, sondern ganz Deutschland.
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Der obige Beitrag stammt von Tom Schiller; zu seinem Blog geht es hier.























