Der seit Ende Dezember andauernde Aufstand des Volkes gegen das iranische Mullah-Regime geht mit unverminderter Härte weiter. Immer breitere Bevölkerungsschichten schließen sich den landesweiten Protesten an. Die seit 1979 herrschende theokratische Diktatur scheint diesmal tatsächlich ins Wanken zu geraten. Internet und Telefon wurden abgeschaltet, vielerorts herrscht offenbar Chaos. Der Teheraner Bürgermeister sprach von 50 angezündeten Banken und brennenden Moscheen, Tankstellen und Bäckereien werden gestürmt, Überwachungskameras abmontiert, bislang gab es mindestens 61 Tote. Die Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal geht jedoch von einer wesentlich höheren Dunkelziffer aus und befürchtet, dass das taumelnde Regime wieder Massaker verübt, nachdem es das Land von der Außenwelt abgeschnitten hat. Diese Racheakte seien „typisch für diese faschistische, klerikale Diktatur“.
Demonstranten fordern die Rückkehr der Monarchie, US-Präsident Donald Trump drohte den Mullahs: „Wenn sie anfangen, Menschen zu töten, wie sie es in der Vergangenheit gemacht haben, werden wir einschreiten, wir werden sie hart treffen, wo es weh tut“. Reza Pahlavi, der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, appellierte an Trump, bereit zu sein und dem iranischen Volk zu helfen“. Bundeskanzler Friedrich Merz, der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer teilten in einer gemeinsamen Erklärung mit, man sei „zutiefst besorgt über Berichte von Gewalt durch iranische Sicherheitskräfte und verurteilen die Tötung von Demonstranten auf das Schärfste“. Die iranischen Behörden seien für den Schutz der eigenen Bevölkerung verantwortlich, Meinungsfreiheit und friedliche Versammlungen müssten ohne Angst vor Repressalien möglich sein. „Wir fordern die iranischen Behörden nachdrücklich dazu auf, Zurückhaltung zu üben, von Gewalt abzusehen und die Grundrechte der iranischen Bürgerinnen und Bürger zu wahren“, hieß es weiter. Ausgerechnet dieses Triumvirat täte jedoch besser daran, zunächst einmal auf Repressalien gegen ihre eigenen Völker zu verzichten und die Meinungsfreiheit zu Hause zu gewährleisten, anstatt solche nutzlosen Schwafeleien vom Stapel zu lassen.
Die Feinde meiner Feinde…
Gar nichts hört man dagegen von Linken. Sie, die das Kopftuch perverserweise als Freiheitssymbol feiern, permanent gegen den demokratischen Rechtstaat Israel hetzten und sich mit dem palästinensischen Terror solidarisieren, finden natürlich kein kritisches Wort über die Mullahs, die als glühende Feinde Israels und der USA automatisch Freunde der Linken sind. Dass es frauenfeindliche, reaktionäre, alte Männer sind, spielt hier plötzlich keine Rolle – immerhin sind sie ja nicht weiß. Die Grüne Claudia Roth, die sich einst in herzlichstem Einvernehmen mit den Vertretern des Regimes zeigte oder Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der den Mullahs 2019 „auch im Namen meiner Landsleute“ zum 40. Jahrestag ihrer Machtübernahme gratulierte, markierten auch hier einen Tiefpunkt deutscher Politik.
Dazu passt, dass derzeit eine Aussage des grünen österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen aus dem Jahr 2017 um die Welt geht, die die ganze linke Hirnverbranntheit perfekt auf den Punkt brachte: „Wenn das so weitergeht (…) bei dieser tatsächlich um sich greifenden Islamophobie, wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen – alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun“, faselte van der Bellen damals. Sogar Ron DeSantis, der Gouverneur von Florida, teilte das Video mit den Worten: „Die Verantwortungslosigkeit so vieler politischer Führungen in ganz Europa ist wirklich ein erschreckender Anblick“. An dieser zutreffenden Einschätzung hat sich nichts geändert, ganz im Gegenteil: Die Linke und ihre Genossen in den Staatsemedien erleben derzeit ebenfalls ihren Kollaps in Europa, den USA und Südamerika. In Deutschland wird dieses Milieu allerdings von CDU und CSU künstlich am Leben gehalten und wird, genau wie ihre Mullah-Freunde, nicht gewaltlos abtreten. (TPL)























