Der Moment kurz nach dem Schusswaffeneinsatz: Das Fahrzeug mit der bereits getroffenen Good (M.) rast noch einige Meter und prallt dann auch ein stehendes Auto (Foto:ScreenshotYoutube/FoxNews)
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Todesschüsse auf 37-Jährige in Minneapolis durch ICE-Beamte: Klarer Fall von Notwehr – doch Trump-Gegner wollen ihren George-Floyd-Moment

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Die Kontroverse um die tödlichen Schüsse auf eine 37-jährige Frau durch Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota hält weiter an. Die Demokraten und die linken Medien -natürlich auch und gerade in Deutschland- spulten sofort ihr übliches Lied von der schießwütigen ICE ab, die ohnehin als eine Art Gestapo von Trump diffamiert wird und angeblich wahllos Menschen niederschießt, die sich ihr entgegenstellen. Die Behörde teilte zu dem Vorfall mit: „Ein ICE-Beamter, der um sein Leben, das Leben seiner Kollegen und die Sicherheit der Öffentlichkeit fürchtete, gab Verteidigungsschüsse ab“. Das Heimatschutzministerium erklärte, „gewalttätige Randalierer“ hätten ein Fahrzeug als Waffe eingesetzt und versucht, Beamte der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) zu überfahren.

US-Präsident Donald Trump veröffentlichte einen kurzen, verlangsamten Clip der Schießerei, der zeige, dass die Frau, die das Auto fuhr, sich „sehr ungebührlich“ verhalten, die Beamten behindert und dann „gewaltsam, vorsätzlich und böswillig den ICE-Beamten“ überfahren habe. Die Demokraten und der ultralinke Gouverneur Tim Walz, der Vizepräsidenten-Kandidat der gescheiterten Trump-Herausforderin Kamala Harris war, wies das alles natürlich pauschal und empört zurück. Auch sonst versucht man hier, noch bevor die offizielle Untersuchung abgeschlossen ist oder auch nur richtig begonnen hat, einen Georg-Floyd-Moment zu konstruieren und ein Opfer der Trump-Regierung zu schaffen.

Kamela Harris faselt von “Gaslighting”

Harris schrieb, sie sei dankbar, dass ihr ehemaliger Mitstreiter Walz, „rasche Maßnahmen“ zur Untersuchung der Schießerei ergriffen habe und warf der Trump-Regierung vor, mit ihrer Darstellung des Vorfalls „Gaslighting“ zu betreiben. Dabei zeigen verschiedene Perspektiven der Aufnahmen der tödlichen Konfrontation, dass die Provokation von dem Opfer Renee Good ausging und dass diese anweisungswidrig in Richtung eines der Beamten losfuhr –und offensichtlich bereit war, diesen Beamten trotz gezückter Waffe zu überfahren – woraufhin dieser das Feuer eröffnete. Jeder US-Tourist weiß, dass es in den USA keine gute Idee ist, sich den Anweisungen von Polizisten und Waffenträgern zu widersetzen; wenn hier einfach losrast oder gar demonstrativ eine Eskalation gesucht wird, macht Schusswaffengebrauch aus Notwehr (oder auch nur Putativnotwehr) absolut unvermeidlich.

Heimatschutzministerin Kristi Noem sagte zudem nach Auswertung aller Berichte, Good habe den ganzen Tag lang die Arbeit der ICE-Beamten „behindert und gestört“, indem sie sie mit ihrem Auto „eingekesselt“ und „sie angeschrien“ habe. Auch sie bestätigte die Darstellung der Zeugenaussagen und Videobeweise, wonach Good „ihr Fahrzeug als Waffe eingesetzt“ und dann versucht habe, einen der Beamten zu überfahren, „um ihn zu töten oder ihm körperlichen Schaden zuzufügen, was einen Akt des inländischen Terrorismus darstellt“. Der ICE-Beamte habe um sein Leben gefürchtet und „Schüsse zur Verteidigung abgegeben“, so Noem weiter. Vizepräsident Vize JD Vance erklärte, Good sei das „Opfer linker Ideologie“ und wahrscheinlich „schon ein wenig einer Gehirnwäsche unterzogen worden“. Welche junge Mutter tauche bei einer ICE-Razzia auf und beschließe, mit ihrem Auto Beamten in die Quere zu kommen, die ihr legitimes Recht durchsetzten, fragte Vance. Natürlich wird hier sofort wieder die Anti-Trump-Karte gespielt – zumal  die Linken auf der Suche nach einer Märtyrerin sind. (TPL)

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