Illegale Migration (Symbolbild: shutterstock.com/
Es kommen weiterhin Hunderttausende: Migration nach Deutschland (Symbolbild: shutterstock.com/ Von Janossy Gergely)
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Absoluter Irrsinn: 2025 kamen 340.000 Migranten aus Nicht-EU-Ländern nach Deutschland

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Im Jahr 2025 kamen über 340.000 Migranten aus Nicht-EU-Ländern nach Deutschland – trotz deutlich gesunkener Asylzahlen. Laut exklusiven Regierungsdaten, die “Nius“ vorliegen, summieren sich die Einreisen aus verschiedenen Wegen auf mindestens 340.679 Personen.Die wichtigsten Kanäle im Einzelnen sind diese: Asyl-Erstanträge: Nur noch 113.236 (minus 51 % gegenüber 2024 mit 229.751 und minus 66 % zu 2023 mit 329.120) – der niedrigste Stand seit 2020. Familiennachzug: 110.400 Visa (leicht rückläufig von 123.675 im Vorjahr), vor allem aus Türkei, Syrien, Indien, Kosovo und Albanien. An Ukraine-Flüchtlingen sind es mindestens 114.813 Personen mit Aufenthaltstitel (Stand November 2025); hinzu kommen Umsiedlungsprogramme: 1.137 Afghanen über das Bundesaufnahmeprogramm + 1.093 über Resettlement.

Noch gar nicht enthalten sind weitere Zuzüge über die Westbalkan-Regelung, wo 2025 das Kontingent von 50.000 voll ausgeschöpft wurde. Seit 2015 summieren sich Asyl-Erstanträge von 2,8 Millionen und Familiennachzug 1,2 Millionen auf rund vier Millionen Menschen.

„Erfolg” der Politik

Der EU-weite Rückgang der Asylanträge betrug in den ersten drei Quartalen 2025 27 Prozent, in Ländern wie Zypern und Bulgarien sogar über 60 Prozent. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) wertet dies als Erfolg seiner Politik: Zurückweisungen an Grenzen, Aussetzen des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte, Reduzierung von Pullfaktoren und mehr Abschiebungen hätten ein klares Signal gesetzt – „wer keinen Schutzanspruch hat, soll nicht kommen“.

Kritik kommt von der AfD: Sebastian Münzenmaier nennt die Entwicklung einen „Taschenspielertrick“. Der Rückgang beim Asyl werde durch andere Einwanderungswege mehr als ausgeglichen – netto kämen weiterhin 300.000–400.000 „Sozialmigranten“ pro Jahr, eine echte Wende wäre erst erreicht, wenn mehr Menschen aus- als einreisen. Klar ist: Der Rückgang der “klassischen” Asylmigration soll über die hohe Gesamtzuwanderung hinwegtäuschen – und die entspricht 2025 tatsächlich in etwa der Einwohnerzahl einer Großstadt wie Stuttgart oder Bremen.

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