In Niedersachsen wird derzeit ein weiterer Nagel in den Sarg des Bildungsstandorts Deutschland geschlagen. Die -natürlich- grüne Kultusministerin Julia Willie Hamburg schafft ab dem kommenden Schuljahr das schriftliche Dividieren ab. Dies sei nämlich das komplexeste aller schriftlichen Rechenverfahren, heißt es in der offiziellen Begründung. Es erfordere das sichere Zusammenspiel mehrerer Teilschritte – Teilen, Multiplizieren und Subtrahieren – und sei besonders anfällig für typische Fehlerquellen wie fehlerhaftes Ziffernschätzen oder das korrekte Setzen von Nullen. Stattdessen sollen die Kinder das Dividieren mit einem halbschriftlichen Rechenverfahren lernen, bei dem größere Zahlen zerlegt werden, die dann leichter teilbar sein sollen. Die Ergebnisse werden anschließend addiert. „Das unterstützt Kinder darin, Rechenwege eigenständig zu strukturieren, Zwischenschritte sichtbar zu machen und die zugrunde liegenden Denkprozesse nachzuvollziehen“, hieß es aus dem Ministerium.
In Wahrheit handelt es sich dabei jedoch wohl um verklausulierte Ausreden dafür, dass die Schüler auch auf diesem Gebiet nicht mehr mitkommen. Was über Generationen funktionierte, ist plötzlich nicht mehr zumutbar. Stefan Düll, der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, gerade in Mathematik werde eigentlich gelernt, auf verschiedenen Wegen zur Lösung zu kommen. Der Schritt in Niedersachsen könne sich auf der weiterführenden Schule rächen. Denn erstens stehe das schriftliche Dividieren dort wieder auf dem Lehrplan, zweitens würden dort Problemlösungskompetenzen verlangt, die in den Grundschulen nun noch einmal weniger geübt werden“. Traditionelle Fähigkeiten gingen dadurch verloren. Auch Susanne Lin-Klitzing, die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands, sprach von einem falschen Weg. Das schriftliche Dividieren sei das komplexeste der vier Rechenverfahren, erfülle aber auch verschiedene wichtige Funktionen. Allein durch das Untereinanderschreiben würden Kinder sauberes, formales Arbeiten und die Anwendung früher erlernter Kompetenzen erlernen, hier also Kopfrechnen, Multiplizieren und Subtrahieren.
Anstrengungen und Leistung weiter schleifen
Auch durch die Zahlbereichserweiterung würden Kinder lernen, mit Brüchen oder Dezimalzahlen umzugehen, wenn Divisionen nicht aufgehen. Leistungsstarke Schüler würden „vorsätzlich um Kompetenzerlebnisse gebracht, die kognitive Entwicklung verflacht“, so Lin-Klitzing. Der niedersächsische CDU-Vorsitzende Sebastian Lechner erklärte: „Das geht gar nicht. Aber es entspricht leider der Linie, die Frau Hamburg fährt. An allen Stellen werden die Ansprüche und Anforderungen gesenkt. Damit schadet sie der Zukunft unserer Kinder!“ Der niedersächsische Landeselternrat unterstützt dagegen die Pläne, weil dadurch ein grundlegendes Verständnis der Division ermöglicht werde, das man für „unerlässlich“ halte. Die jüngsten Ergebnisse einer Studie des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen hätten gezeigt, wie groß die Schwächen der niedersächsischen Schülerinnen und Schüler im Fach Mathematik seien. Deshalb fordert der Landeselternrat, dass der Mathematikunterricht an den Grundschulen nur von Fachlehrkräften durchgeführt wird. Damit wird also doch durch die Hintertür zugegen, dass die Schüler schlicht nicht mehr fähig sind, dem Mathematikunterricht zu folgen.
Niedersachsen setzt damit allerdings lediglich einen Beschluss der Kultusministerkonferenz von 2022 um, dem sich etwa Sachsen jedoch widersetzt. Dort stellte man klar, dass man beim schriftlichen Dividieren bleibe. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass deutsche Schüler seit Jahren in allen Bereichen immer weiter zurückfallen und im Lesen oder Rechnen nicht einmal mehr Grundkompetenzen erreichen. Hinzu kommt die Ideologisierung der Lehrpläne mit alten und neuen linken Spinnereien und natürlich die Flutung der Schulen mit den Kindern nicht-deutschsprachiger Migranten, die einen geregelten Unterricht, der diese Bezeichnung noch verdient, unmöglich macht. Nicht nur, dass keine Kompetenzen mehr vermittelt werden, der Schulalltag ist oft von der Rücksichtnahme auf islamische Befindlichkeiten und die Bildungsfeindlichkeit dieser Kultur geprägt. Der deutsche Staat kapituliert auch hier vor dieser von ihm selbst geschaffenen Katastrophe und ist um keine Ausrede verlegen, um dies zu vertuschen.























