Im Auswärtigen Amt entdeckt man plötzlich Humor – und zwar dort, wo man ihn zuletzt vermutet hätte: in einem Spottgedicht über die grünen Deutschlandvernichter Annalena Baerbock und Robert Habeck. Verfasst von einem Vizekonsul, gedruckt im internen Heft, sorgt der lyrische Realismus prompt für Schnappatmung.
Wenn politische Ahnungslosigkeit zur Haltung erhoben wird und Selbstüberschätzung als Qualifikation verkauft wird, dann landet man eher früher als später bei Annalena Baerbock und Robert Habeck – den zwei wohl folgenreichsten Fehlbesetzungen der grünen Personalpolitik. Dass ausgerechnet im Auswärtigen Amt ein Gedicht über diese beiden grünen Deutschlandvernichter kursierte, wirkt weniger wie ein Ausrutscher als wie ein unfreiwilliger Moment der Ehrlichkeit.
Unter dem Titel „Ken & Barbie“ wurde Baerbock auf das reduziert, was Kritiker ihr seit Jahren vorwerfen: Oberfläche statt Substanz, Pose statt Kompetenz. Frisur, Fernreisen, Karriere – alles da, nur der Eindruck fachlicher Tiefe bleibt konsequent ausgespart. Besonders elegant ist der Hinweis auf den angeblich „ergaunerten“ Posten bei den Vereinten Nationen: eine Spitze, die dort schmerzt, wo grüner Moralanspruch besonders empfindlich reagiert.
Auch Habeck kommt nicht besser weg. Der Mann, der Deutschlands Energieversorgung mit kindlicher Naivität und maximalem Sendungsbewusstsein demolierte, wird zum gestrickten Symbol grüner Realitätsverweigerung: Heizung aus, Pullover an, Problem gelöst. Dass eine solche Figur jemals Wirtschaftsminister werden konnte, ist ohnehin das eigentliche Gedicht.
Erst als die Gleichstellungsbeauftragte Alarm schlägt, wird das Auswärtige Amt nervös. Es folgt die obligatorische Entschuldigung aus der Textbaustein-Hölle: Man bedauere die Veröffentlichung, sie entspreche nicht den Werten des Hauses, und selbstverständlich habe man niemanden verletzen wollen. Verantwortung übernimmt niemand, denn das Gedicht sei ja „nicht autorisiert“ gewesen. Das ganze Geschwurble: „Uns ist hier ein unschöner Fehler passiert. An dieser Stelle stand ursprünglich ein Gedicht. Es ist erschienen, obwohl die Redaktion von internAA bereits im Juni 2025 entschieden hatte, es nicht zu veröffentlichen. Es tut uns sehr leid, dass es dennoch ins Heft kam und viele empört hat. Wir bitten um Entschuldigung. Damit soll das Thema jedoch nicht wieder verschwinden. internAA wird die Sache redaktionell aufarbeiten, hierzu den Kontakt mit den Lesern suchen, die sich bei uns gemeldet haben und darüber in der nächsten Ausgabe berichten.“
Laut „Spiegel“-Recherchen soll es sich bei dem Autor um den deutschen Diplomat Siegfried Geilhausen aus dem Konsulat Temeswar handeln. Er empfiehlt, die Lektüre seines Gedichtes solle „gerne mit karnevalistischem Ernst gelesen werden“. Hier der ganze Text:
Hier das Meisterwerk:
KEN & BARBIE
Heizung aus,
Pullover an,
selbst gestrickt,
von Mann zu Mann.
Die Außenwelten,
feministisch gedacht,
die Welt zu retten,
doch nicht jeder hat gelacht.
Ein Kinderschreck im Höhenflug,
Politik, ganz wie ein schlechtes Buch,
ein Land, das sucht, das strebt,
fragt sich, wohin der Weg nun geht.
Mit Hochglanzschminke um die Welt,
das Haar, immer perfekt gewellt,
Hochglanzreden, ohne Geschick,
hatte die Menschen nicht mehr im Blick.
Die Wurzeln einst so tief im Grund,
doch Wandel kam, die Zeit war bunt,
ein grüner Baum der Frieden trug,
verlor den Pfad, den einst er schlug.
Sein Schritt eilt voraus,
bloß nicht nach Haus,
der Abstieg zum Schluss,
Philosophie im Außen Ausschuß.
Und sie, die Heimat verlässt,
auf zum Big Apple, welch ein Fest,
ein Job ergaunert, ganz elegant,
das Volk frohlockt, nun ist sie verbannt.
So ziehen sie weiter,
die beiden, so heiter,
wir winken ihnen zu,
nun haben wir Ruh.
(SB)























