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Trump stellt resigniert fest: Putin will den Frieden mehr als Selenskyj

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US-Präsident Donald Trump hat wieder einmal eine unangenehme Wahrheit ausgesprochen und sich umgehend den Unmut der europäischen Kriegstreiber zugezogen. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters antwortete er auf die Frage, warum die von den USA geführten Verhandlungen noch immer kein Ende der Kämpfe gebracht hätten, antwortete Trump zunächst nur: „Selenskyj“. Dann erklärte er, seiner Ansicht nach sei der russische Präsident Wladimir Putin eher bereit als sein ukrainischer Kollege, einen Deal zu machen und die Kämpfe zu beenden.

Darauf meldete sich umgehend der polnische Ministerpräsident Donald Tusk via Twitter zu Wort, um kundzutun, nicht Selenskyj, sondern Russland habe den von den USA vorbereiteten Friedensplan abgelehnt. Die einzige Antwort Russlands seien weitere Raketenangriffe auf ukrainische Städte gewesen und die einzige Lösung sei mehr Druck auf Russland. „Das wisst ihr alle“, so Tusk.

Die ewig gleiche Leier

Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte inzwischen, man hoffe auf einen baldigen Besuch der US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner, sobald die Termine abgestimmt seien. Zwischen Amerikanern, Ukrainern und Europäern habe es bereits viele Gespräche gegeben, es sei wichtig, dass auch die russische Seite ihre Sicht auf die Beratungen darlegen könne.

Auch diese Sichtweise würde man in Berlin, London, Paris und anderen europäischen Hauptstädten natürlich reflexartig ablehnen und darauf verweisen, dass Russland bekanntlich den Krieg begonnen habe, ohne die lange Vorgeschichte dieses Konflikts zu erwähnen. Wie Tusk noch mehr Druck auf Russland ausüben will, obwohl weder 19 Sanktionspakete noch Abermilliarden an Geldsummen an riesige Mengen an Waffen, die nun seit fast vier Jahren in die Ukraine gepumpt werden, ohne dass ein Zurückweichen Russlands auch nur denkbar wäre, sagte er natürlich nicht. Lieber spulte er die ewig gleiche Leier ab. Trump dürfte dagegen aus erster Hand wissen, mit wem er es mit Selenskyj zu tun hat, den nur der Krieg an der Macht hält.

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