Nordrhein-Westfalen verzeichnete zum Ende des Jahres 2024 laut jüngsten Schätzungen des Pestel-Instituts einen Fehlbedarf von rund 376.000 Wohnungen. Es ist davon auszugehen, dass die Zahlen zum Jahreswechsel 2025, die noch nicht vorliegen, noch dramatischer ausfallen werden. Damit ist das bevölkerungsreichste deutsche Bundesland trauriger Spitzenreiter. Dies müsse sich dringend ändern, andernfalls werde die Wohnungsnot nicht mehr zu bewältigen sein, mahnt nicht nu der wohnungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im NRW-Landtag Carlo Clemens; auch Mieterschutzbund und Sozialämter mahnen seit langem eine Umsetzung der Neubauinitiativen an. Allerdings ist das Grundproblem – der zunehmende Druck auf den immer knapperen Wohnungsmarkt infolge der Masseneinwanderung von weiter über zwei Großstädten netto jedes Jahr – weiter als Elefant im Raum virulent, und es wird politisch und medial totgeschwiegen oder verleugnet.
Dabei ist die hohe Zahl an Bürgergeldempfängern und unterbringungspflichten Asylbewerbern in doppelter Hinsicht fatal: Zum einen belastet sie die Sozialkassen weiter über Gebühr, zum anderen verteuert der Staat als größter Nachfrager von Wohnraum zur Unterbringung dieser Klientel die Mieten stetig und verknappt das ohnehin mangelhafte Angebot weiter.
Bis 2030 fehlen 2,4 Millionen Wohnungen
„Hier rollt eine sozialpolitische Lawine ungeahnten Ausmaßes auf den Landes- und Bundeshaushalt zu. Wohnungsmangel und steigende Mieten führen unausweichlich zu immer höheren staatlichen Kompensationen, etwa für Wohn- und Bürgergeld. Angesichts der immer weiter ausufernden Verschuldung von Bund, Land und Kommunen ist diese Entwicklung nicht länger tragbar”, so Clemens.
Hunderttausende Menschen in NRW fänden entweder keine Wohnung oder können ihr bestehendes Dach über dem Kopf aufgrund der exorbitant steigenden Mieten nicht mehr bezahlen. Immer öfter leben diese Menschen in Wohnungen, die für ihren Bedarf viel zu klein sind. Besonders betroffen sind junge und alte Menschen. Das Pestel-Institut rechnet bis 2030 sogar mit einem Gesamtbedarf von 2,4 Millionen neuen Wohnungen. Zentrale Maßnahmen sind daher nun Abbau unnötiger Bürokratie und überzogener Klimaschutzauflagen, damit sich Neubau wieder lohnt. Clemens mahnt ebenfalls an, dass zudem die Betriebskosten dringedn sinken müssen, die sich längst zu einer “zweiten Miete” entwickelt haben. Vor allem aber müsse sowohl die Landes- als auch Bundesregierung endlich gegen illegale Zuwanderung vorgehen, damit der Druck auf den Wohnungsmarkt sinkte. (TPL)























