Im Iran scheint derzeit eine Art Friedhofsruhe zu herrschen. US-Präsident Donald Trump hat einen geplanten Angriff auf das taumelnde Mullah-Regime offenbar im letzten Moment abgesagt, weil er Zweifel hat, einen entscheidenden Schlag führen zu können. Er verlegt sich nun auf die Linie, dass er aus „sehr wichtiger, zuverlässiger Quelle von der anderen Seite“ erfahren habe, die Mullahs hätten das Töten der Aufständischen gestoppt. „Sie haben aufgehört, und es gibt keine Pläne für Hinrichtungen“, so Trump.
Dabei könnte auch eine Rolle gespielt haben, dass er das unwägbare Risiko eines Auseinanderbrechens des multiethnischen Irans, einen daraus resultierenden Bürgerkrieg und die Wut seiner eigenen Wählerschaft fürchtet, der er versprochen hatte, die USA aus den ständigen Kriegen im Ausland herauszuführen. Im Iran selbst sind jedoch viele ernüchtert bis enttäuscht, dass der von Trump in Aussicht gestellte Militärschlag bislang ausblieb. Auch wenn das Regime möglicherweise auf die geplanten Hinrichtungen verzichtet, hat es bereits Tausende Menschen umgebracht.
Destabilisierung des Nahen Ostens
Es unterdrückt nicht nur das eigene Volk, sondern ist auch der größte Förderer und Finanzier von Terror in der Region. Ein ganzes Netzwerk von Milizen wird von ihm mit Geld, Waffen und Ausbildung unterstützt. Dazu gehöre die Huthis im Jemen, die Hisbollah im Libanon, die Hamas und den Islamischen Dschihad in den Palästinensergebieten, die Badr-Organisation im Irak und etliche weitere in Syrien oder Bahrain. Die Unterstützung erfolgt über die Quds‑Einheit der iranischen Revolutionsgarden (IRGC), die für Auslandseinsätze und verdeckte Operationen zuständig ist und pro‑iranische Gruppen im Ausland versorgt.
Die Milizen attackieren die USA und Israel, ohne dass der Iran selbst direkt dafür verantwortlich gemacht werden kann. Die Mullahs destabilisieren damit weiterhin den gesamten Nahen und Mittleren Osten und schieben islamistischen Mörderbanden Unsummen zu, während das eigene Volk verelendet. Wie geschwächt sie nach dem wochenlangen Aufstand sind und wie es um die Protestgruppen steht, ist derzeit völlig unklar. Auch ein US-Angriff zu einem späteren Zeitpunkt scheint nicht endgültig vom Tisch zu sein. Je schneller der Iran und die ganze Welt von dieser Klerikal-Junta befreit wird, desto besser. (TPL)























