Auch FPÖ-Chef Herbert Kickl begrüßt das neue Radioformat in Österreich (Collage:DerStatus)
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„Austria First“ ist on air: Neues patriotisches Radioformat in Österreich stürmt App-Charts schon vor Sendestart

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Gestern, am Samstag, den 17. Januar war es endlich so weit: Das vom freiheitlichen Medienhaus angestoßene Patrioten-Radio „Austria First“ geht auf Sendung. Doch schon vorab wollen offenbar abertausende Österreicher zum großen Sendestart dabei sein: Noch vor dem offiziellen Launch ist die zugehörige App etwa in den Apple-Download-Chars direkt auf dem ersten Platz!

Chartstürmer schon vor Sendestart

„Gute Musik und echte Nachrichten statt linker Meinungsmache, wie wir sie aus den Systemmedien kennen“: Mehr als dieses Kickl-Versprechen über das, was der neue Sender liefern will, brauchte es nicht. Denn die Bürger dürsten förmlich danach, eine Alternative zur üblichen Beschallung mit Mainstream-Radio im Auto und am Arbeitsplatz zu bekommen.

Denn am Freitag, einen Tag vor dem Sendestart, stand „Austria First“ in der Unterhaltungs-Kategorie in den Apple-Charts auf Platz 1 – satte 5 Plätze vor TikTok und gar 8 Ränge vor Netflix. Die App kann hier aus Apples App-Store sowie hier aus dem Google-Play-Store heruntergeladen werden – oder natürlich als Webradio genossen werden.

Unkenrufer bereits jetzt widerlegt

Mit dem großen Zuspruch schon vor dem Start straft „Austria First“ auch die üblichen Unkenrufer bereits Lügen. In der Vorwoche befand ein Kommentator etwa in den „Salzburger Nachrichten“, es sei eher „zu viel Lärm um wenig“, weil Radio ein „dicht besetzter Publikumsmarkt“ sei, bei dem der ORF noch 60% Marktanteil hätte. Man prophezeite einen Flop im Stil von „SPÖ eins“, das bei seiner YouTube-Premier bekanntlich nur 74 Zuschauer anlockte und weiter nur 4.000 Abonnenten hat.

In der „Tiroler Tageszeitung“ wiederum wurde davor gewarnt, wie „gefährlich“ das angekündigte Horfünk-Medium sei, und in der „Kleinen Zeitung“ stellte man die angesichts der „Austria First“-Ankündigung gar die Frage: „Dürfen Parteien mit Steuergeld alles tun, was sie wollen?“ Komischerweise bleiben solche kritischen Nachfragen seitens der Systempresse zumeist aus, wenn etwa die Regierung etliche Millionen an Steuergeld für zwielichtige NGOs in alle Welt verteilt.

Patrioten-Radio mit bekannten Stimmen

Die FPÖ, in der politischen Kommunikation bereits mit „FPÖ TV“ mit großem Abstand der Platzhirsch unter den Parlamentsparteien, sieht den Run auf die App hingegen als Bestätigung dafür, den richtigen Schritt zu wagen. Offizieller Programmstart ist am morgigen Samstag, den 17. Jänner im Rahmen des großen Neujahrstreffen der Partei in Klagenfurt. Dieses wird sogleich auch als Live-Sendung übertragen für alle, die den weiten Weg nach Kärnten nicht auf sich nehmen können.

Vorschusslorbeeren gibt’s auch u.a. von einem Strategieberater aus dem patriotischen Umfeld: Die Nachrichten und das Wetter sei „gut gemacht“, der Hit-Algorithmus sei breitentauglich. Er verband dies auch mit einem Lob an „das Team um Werner Reichel“. Damit gewann man als Galionsfigur jemanden, der bereits vor 30 Jahren ein Pionier des heimischen Privatradios war und in dieser Rolle ein mutiger Rebell der ersten Stunde gegen das seinerzeit letzte europäische Rundfunkmonopol. Ebenfalls mit an Bord: Marie-Christine Giuliani mit einer eigenen Sendung ab Sonntag. Die heutige FPÖ-Abgeordnete verfügt über jahrelange Erfahrung im Hör- und Sehfunk. Noch lange, bevor sie einen Preis als beliebteste Fernseh-Ansagerin des Landes gewann, moderierte sie u.a. den „Ö3-Wecker“ und die „AustroParade“. Für viele Österreicher bedeutet ihr Mitwirken also eine Rückkehr zu einer vertrauten Stimme aus dem Radio. (red.)

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Dieser Beitrag erschien zuerst auf Der Status.

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