Den woken Aufstand gegen den Weihnachtsmarkt-Klassiker „Lumumba“ gibt es ja schon länger, doch jetzt geraten weitere Partygetränke ins Visier der Gesinnungswächter und Volkserzieher.
Diesmal lautet der Sprachwächter-Vorwurf „Sexismus“, betroffen sind lustige Namen wie „Heiße Oma“, „Heiße Witwe“ und „Haxenspreizer“. Wenn in diesem Zusammenhang dann von einer Antidiskriminierungsstelle die Rede ist, dann weiß man, woher der Hase läuft – und dass man diesen ganzen links-woken Quatsch nicht ernst nehmen muss!
Seit Jahren wird der harmlose Kakao mit Schuss auf Weihnachtsmärkten von Kassel über Frankfurt bis Bremerhaven unter Druck gesetzt: Der Name Lumumba sei rassistisch, weil er angeblich an den ermordeten kongolesischen Politiker Patrice Lumumba erinnert und ein „dunkles Getränk mit Schuss“ eine Verhöhnung darstelle. Selbst wenn die Herkunft des Namens gar nicht eindeutig mit ihm zusammenhängt – Hauptsache diese Jakobiner finden irgendwo eine Kränkung, die man dann lautstark bekämpfen kann. Viele Standbetreiber knicken ein, um Shitstorms zu vermeiden, und servieren plötzlich nur noch „Kakao mit Schuss“ oder „Heiße Schokolade mit Rum“.
Und jetzt der nächste Akt: In Salzburg erklärt Selina Oberortner von der Antidiskriminierungsstelle mit ernster Miene, die Sprache halte der Gesellschaft einen Spiegel vor – und Begriffe wie „Heiße Oma“ oder „Haxenspreizer“ seien sexistisch, altersdiskriminierend und nicht mehr tragbar. Die Salzburger Universitätsprofessorin Zoe Lefkofridi sekundiert: respektlos, implizit sexistisch, Zeitgeist-verstößig. Die Wirtschaftskammer murmelt noch etwas von Eigenverantwortung, aber der Druck ist klar: Passt euch an, oder ihr seid von gestern.
Was für eine verblödete, links-woke Farce. Diese Getränkenamen sind seit Jahrzehnten Teil der derben, unkomplizierten Hütten-Kultur – ein bisschen flach, ein bisschen anzüglich, aber von niemandem böse gemeint. Kein Gast fühlt sich ernsthaft diskriminiert, wenn er eine „Heiße Witwe“ bestellt; die Leute lachen, trinken und bestellen die nächste Runde. Es geht um Humor unter Erwachsenen, nicht um eine Vorlesung in intersektionaler Theorie. Aber genau das passt nicht ins Schema dieser linken Spaßbremsen.
Das Muster ist immer dasselbe: Eine kleine, lautstarke Gruppe von linken Aktivisten und „Expertinnen“ deklariert etwas für problematisch, das 99 Prozent der Betroffenen nie gestört hat. Dann kommt der soziale Druck: Negative Berichte, Bewertungen, Boykott-Androhungen – und schon geben viele nach, obwohl es keine gesetzliche Pflicht gibt. Die Antidiskriminierungsstellen und ihre Verbündeten brauchen keine Verbote; die bloße Andeutung von „Diskriminierung“ reicht, um Konformität zu erzwingen.
Die Bürger haben von diesen kleinen, linken Diktatoren die Nase gestrichen voll. Es reicht.
(SB)























