Grüne-Jugend-Chef Bobga in seinem asozialen Pöbel-Rap-Clip (Screenshot:TikTok)
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Nach „Hurensohn“-Eklat: Wenn ihr schon Parteien verbieten wollt, fangt mit der Grünen Jugend an!

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Die jüngste Entgleisung der Grünen Jugend (GJ) zeigt wieder einmal, mit welch verschiedenen Maßstäben hierzulande gemessen wird. Am Samstag postete der GJ-Co-Vorsitzende Luis Bobga ein Video, in dem zur Textzeile „Dass Du ein Hurensohn bist, hatten wir schon mal“ ein Bild von CSU-Chef Markus Söder eingeblendet wird. Wenige Stunden später behauptete er absurderweise, es sei nie sein Ziel gewesen, Söder „mit dieser Beleidigung direkt anzusprechen“. Auch am Sonntag hielt Bobga es nicht für nötig, sich ausdrücklich zu entschuldigen und entfernte das Video lediglich von der Übersichtsseite seines Instagram-Accounts. Wie immer bei Linken wird dies nicht annähernd in dem Maße skandalisiert, wie es im umgekehrten Fall wäre.

Man kann sich leicht vorstellen, wie die linken Parteien und ihre Medien sich überschlagen würden, wenn jemand aus der Jungen Union, geschweige denn aus der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland, etwas auch nur annähernd Vergleichbares über Bobga oder einen anderen linken Politiker von sich gegeben hätte. Die Verrohung des politischen Diskurses durch „Rechte“ würde beklagt und „unsereDemokrtie“ wieder einmal für gefährdet erklärt, Forderungen nach einem AfD-Verbot würden noch gebetsmühlenartiger wiederholt, es würde Anzeigen und Rücktrittsforderungen hageln, keine noch so wortreiche Entschuldigung wäre genug, um die Wogen der Empörung zu beruhigen. Wenn aber ein Jung-Grüner sich derart äußert, bleibt der Aufschrei aus – auch und gerade bei der CSU.

Vulgärer Hetzverein

Deren Generalsekretär Martin Huber erklärte: „Die halbgare Relativierung der Grünen-Spitze zu den niveaulosen Entgleisungen der Grünen Jugend ist völlig inakzeptabel“ und forderte „eine klipp und klare Entschuldigung und ein klares Signal der Distanzierung von Franziska Brantner und Felix Banaszak an die eigene Jugend“, mit dem Signal: „Ihr habt jeden Anstand verloren“ – als ob es den je gegeben hätte und man in der Grünen-Spitze anders über den politischen Gegner denken würde als die Jungkader. Aber ansonsten hält man sich in der Brandmauer-Union zurück, schließlich sind die Grünen Teil des Linksblocks, dem man sich bedingungslos ausgeliefert hat.

Die GJ war noch nie etwas anderes als ein linksradikaler und vulgärer Hetzverein. Bobga macht genau dort weiter, wo seine Vorgängerin Jette Nietzard aufhören musste. Auch sie hatte Söder im vergangenen September als „Hundesohn“ bezeichnet und war auch sonst mit ständigen Geschmacklosigkeiten aufgefallen, bis sich selbst die eigenen Leute von ihr distanzierten und auf ihren Rückzug drängten, um Schadensbegrenzung zu betreiben. Dass auch Nietzards Nachfolger an dieser Vulgarisierung und Verunglimpfung Andersdenkender festhalten, bestätigt die immer extremere Radikalisierung des Grünen-Nachwuchses und überhaupt der deutschen Linken, die nichts anderes mehr zu bieten hat als Hass, Beleidigungen und Diffamierungen, weil ihr ideologischer Wahnsinn in der Praxis wieder einmal gescheitert ist. Die GJ müsste, wie auch mindestens die Jugendorganisation der Linkspartei, als extremistische Organisation verboten werden oder mindestens vom Verfassungsschutz beobachtet werden. (TPL)

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