Eine aktuelle DIHK-Umfrage bei 15.000 Unternehmen in Deutschland zeigt die dramatischen Folgen der Mindestlohnerhöhung von 12,41 Euro auf 13,90 Euro pro Stunde ab Januar 2026: 47 Prozent der Betriebe mussten die Löhne auch bei den besserverdienenden Mitarbeitern anheben, um Abstand zum Mindestlohn zu halten und Fachkräfte nicht zu verlieren. In der Gastronomie trifft es sogar 50 Prozent der Unternehmen, im Einzelhandel 38 Prozent.
Gleichzeitig planen oder realisieren bereits 25 Prozent der Gastronomiebetriebe und 22 Prozent des Einzelhandels massive Preiserhöhungen – in Ostdeutschland sogar 52 Prozent der Firmen. Besonders alarmierend: 40 Prozent der Industrieunternehmen bauen Arbeitsplätze ab oder stoppen Neueinstellungen. Nur 7 Prozent der Betriebe können die Kostenexplosion intern auffangen.
Verantwortungslose Lohndiktatur
Experten und Opposition sind alarmiert. Franz Bergmüller, tourismuspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, erklärt dazu etwa:
„Die DIHK-Zahlen sind ein vernichtendes Zeugnis für die grün-sozialistische Mindestlohnpolitik in Verbindung mit explodierenden Energiepreisen und Sozialabgaben. In Bayern, wo Tourismus und Gastronomie das Rückgrat vieler ländlicher Regionen sind, bedeutet das massive Preiserhöhungen und Stellenstreichungen.” In Bayern hätten die Merz-CDU und Söders CSU mit dieser verantwortungslosen Lohndiktatur den Mittelstand und die bayerische Wirtschaft in die Knie gezwungen. In anderen Ländern sieht dies allerdings nicht viel anders aus.
Gefordert wird nun die sofortige Abschaffung des Mindestlohngesetzes und eine Senkung der Sozialversicherungsbeiträge um mindestens 10 Prozentpunkte. Bergmüller: Nur so können Netto-Löhne steigen, ohne dass kleine und mittlere Betriebe in den Ruin getrieben werden. Alles andere ist blanke Wirtschaftssabotage – und die Bürger sowie Touristen und Gäste zahlen die Zeche. (TPL)























