Als Verschwörungstheoretiker könnte man denken, dass die linken, grünextremistischen Idiotologen regelmäßig irgendwelche Praktikantinnen und Sekretärinnen in die von ihnen gehassten Verlagshäuser einschleusen würden, um sozusagen von innen heraus nicht-linke Redaktionen zu zersetzen. Denn seit der Me Too-Debatte kann ja mittlerweile bereits ein anerkennendes Pfeifen eines Chefs zu dessen fristloser Kündigung führen.
Vorbei sind die Zeiten, in denen es auf Betriebsfeiern hoch her ging, sich hier und da auch mal auf irgendwelchen Toiletten oder Gängen gepaart wurde, Beziehungen entstanden und sogar Kinder gemacht wurden.
Ein zu lang anhaltender Händedruck, eine Tür zu viel aufgehalten, ein schmeichelndes Grinsen – und die Karriere ist im Eimer. Das ist krank, das ist unmenschlich, das macht das Arbeiten, insbesondere im kreativen Bereich zur Hölle.
Also so, wie es die linken Idiotologen lieben.
Nun hat es – nach Julian Reichelt – einen weiteren Chef im Springer Verlag erwischt. Jan-Philipp Burghard, Chefredakteur WELT Gruppe (WELT, WELT AM SONNTAG, WELT TV, musste gehen. Offiziell ist er wegen gesundheitlicher Probleme „freiwillig“ zurückgetreten, aber da gibt es ja noch das Correctiv Team, dass sich auf jeden stürzt, der nicht schnell genug die Faust ballen kann und „anzügliches“ entdeckt haben soll. Die linken Schnüffler berufen sich bei ihrer „Recherche“ auf die New York Times und ihr Bericht wurde dann natürlich von anderen linken Medien genüsslich aufgenommen und verbreitet.
Hintergrund:
Wichtig: In keinem der seriösen Berichte wird explizit sexuelle Belästigung (im strafrechtlichen oder arbeitsrechtlich klar definierten Sinne) als bestätigter Vorwurf erhoben. Es geht um Fragen in der Untersuchung, ob es unangemessenes Verhalten gegenüber Frauen gab. Axel Springer und Burgards Anwalt haben das sehr deutlich zurückgewiesen:
- „Bis heute liegen Axel Springer keinerlei Beschwerden gegen Jan Philipp Burgard wegen Belästigung oder eines übergriffigen Verhaltens vor.“
- Die Hinweise hätten sich nicht erhärtet.
- Der Anwalt spricht von einer „Verleumdungskampagne“ und kündigt rechtliche Schritte an.
Hoffentlich.
Max Mannhart von Apollo News wird hier ganz deutlich:
In der Affäre Burgard offenbart Correctiv wieder einmal seine zutiefst manipulative Methode und unterbietet jedes journalistische Niveau. Auch nach wochenlanger Recherche kann man in keiner Weise ein Fehlverhalten Burgards nachweisen, produziert mit vagen Gerüchten, Andeutungen und dem Verstecken hinter US-Publikationen einen gewünschten Eindruck. Unterm Strich bleibt aber: Es gibt nicht mal einen konkreten Vorwurf, der erhoben wurde und kein Opfer. Das ist nichts anderes als unterster Klatsch-Journalismus, der auf Basis von trickreicher Umgehung des Medienrechts einen Kollegen ohne hinreichende Faktengrundlage zum Abschuss freigeben soll.
Dass ein betrunkener Kuss auf einer Weihnachtsfeier zu einem deutschlandweiten Politikum, zum Rücktritt eines Chefredakteurs und zu einem Bericht in der New York Times führen soll, ist grenzenlos absurd. Dahinter steht eine Doppelmoral, die ich nur noch als abstoßend empfinde. Wer hat bitte noch nie ein Verhältnis mit einer Kollegin oder noch nie einen Flirt auf einer Weihnachtsfeier gehabt? Können diejenigen, die sich so gerne empören, ja einmal offen bekennen. Seit den 50er Jahren wurde diese perfide Mischung aus voyeuristischer Vorverurteilung, verlogener simulierter Hypermoral und prüdem Vernichtungseifer wohl nicht mehr erreicht. Dieses „Hihihi-Tiefgaragen“-Siebtklässler-Geläster ist so niedrig und deshalb ist natürlich Correctiv dabei. Verbitterte Kollegen, die nachtreten, lästern, Gerüchte streuen, Halbwahrheiten aufbauschen und für geschwurbelte Berichterstattung sorgen, sind übrigens keine „Whistleblower“, sondern sehr kleine, sehr abstoßende Charaktere, die unsere ganze Verachtung verdienen.
Marcel Luthe (Good Governance) schreibt:
Das soziale Problem liegt darin, dass es den Arbeitgeber selbst schlicht nichts angeht, was seine Mitarbeiter privat miteinander haben oder nicht haben. Diese Mißachtung des Privaten ist typisch für die woke-ideologische Ablehnung des Individuums. Etwas ganz anderes wäre es dann, wenn es soweit ersichtlich an Einvernehmen fehlt, weil es einem Beteiligten am Willen oder der freien Einwilligungsfähigkeit fehlt. Etwa wenn ein gnomiger CDU-Abgeordneter sich an die eigene Untergebene heranwanzt. Das behauptet aber niemand in diesem Fall. Daher liegt der Skandal allein im medialen Breittreten des Privaten mit dem Ziel der Zersetzung.
Liv von Boetticher ist ebenfalls genervt:
JP #Burgard hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der stärksten konservativen Stimmen im Land entwickelt. Das dürfte vielen nicht passen – ganz vorne mit dabei vermutlich den Kollegen von Correctiv. Burgard führt hervorragende, viel beachtete Interviews, zuletzt mit

























