In Rheinland-Pfalz zeigt sich derzeit einmal mehr, das auch nach über zehn Jahren Massenmigration weiterhin bestehende totale Chaos, das natürlich nicht auf dieses eine Bundesland beschränkt ist. Nachdem ein Angestellter eines Sicherheitsdienstes der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in Bitburg letzte Woche eine Liste mit den Namen von 31 aus der Einrichtung „abgängigen“ Migranten an Landtagsabgeordnete und Medien verschickt hatte, teilte das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration nun auf Nachfrage mit, dass in den letzten 18 Monaten landesweit 923 (!) Asylbewerber verschwunden sind, allein 245 aus der AfA Trier.
Vom 1. Juli 2024 bis 31. Dezember 2025 hat Rheinland-Pfalz insgesamt 10.120 Personen aufgenommen. Davon sind 9,1 Prozent verschwunden. Die -natürlich- grüne Integrationsministerin Katharina Binz kannte die genauen Zahlen gar nicht, wie sie in einer Diskussionsrunde mit CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder einräumen musste. Sie verwies dafür auf Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD). In den ersten 18 Monaten nach ihrer Ankunft in Deutschland gilt für Asylbewerber eine Residenzpflicht. Sie müssen in Aufnahmeeinrichtungen wohnen und dürfen den Landkreis oder die kreisfreie Stadt nur mit einer Genehmigung verlassen.
Nicht auch nur den geringsten Überblick
Der ebenfalls grüne Staatssekretär Janosch Littig erklärte, die Aufnahmeeinrichtungen seien keine Gefängnisse. Die Anwesenheit der Bewohner werde täglich kontrolliert. Werde einer mehr als 72 Stunden nicht mehr gesehen, werde dies an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die zuständige Ausländerbehörde und -bei längerer Abwesenheit – zu Zwecken der Aufenthaltsermittlung an die Polizei gemeldet. Eine Abgängigkeit habe negative Auswirkungen auf das Asylverfahren, so Littig.
Obwohl weder er noch seine Ministerin auch nur den geringsten Überblick über den Verbleib der „abgängigen“ Asylbewerber haben und Binz noch nicht einmal deren genaue Anzahl kannte, behaupten beide einfach pauschal und ohne jeden Beleg, von ihnen gehe keine Sicherheitsgefahr aus. Viele würden häufig in europäische Nachbarländer reisen oder Verwandte in anderen Gegenden Deutschlands besuchen und kämen nach einigen Tagen wieder zurück. „Es muss aber auch möglich sein, darüber zu sprechen, ohne per se ein Sicherheitsproblem daraus zu machen, wie es die CDU macht, denn dadurch schürt sie Ängste“, so Binz, die damit das übliche links-grüne Geschwafel absonderte, als sei es eine Petitesse, dass fast 1.000 Asylbewerber und damit fast jeder Zehnte, der in den letzten anderthalb Jahren nach Rheinland-Pfalz gekommen ist, einfach spurlos verschwinden. Wer diese Menschen sind, dürfte erfahrungsgemäß in den wenigsten Fällen bekannt sein
Auch ihn anderen Bundesländern ein Problem
Ob deren Papiere -sofern überhaupt vorhanden-, gefälscht sind, ob es sich um Gefährder, Terroristen oder Kriminelle handelt, die eingeschleust wurden und sich mit irgendwelchen Kontaktpersonen treffen – das alles weiß niemand, wird von Binz aber einfach abgetan. Es fehlt nur noch, dass sie Kritikern vorwirft, sie würden das Geschäft der AfD betreiben. Dies tat indirekt Annika Kristeit vom Flüchtlingsrat. „Dass sich Menschen nicht abmelden, hat in den meisten Fällen nichts mit bösen Absichten zu tun, sondern lediglich mit einem fehlenden Bewusstsein für die deutschen bürokratischen Strukturen“, beschwichtigte sie. Asylbewerber per se als Sicherheitsrisiko wahrzunehmen sei „falsch und die Übernahme eines rassistischen Diskurses, den wir von uns weisen und stark kritisieren“.
Zudem wirft es ein bezeichnendes Licht auf die „Migrationswende“, dass allein in Rheinland-Pfalz innerhalb von 18 Monaten über 10.000 Asylbewerber ankommen, was der Einwohnerzahl einer Kleinstadt entspricht. Dies zeigt, welche ungeheuren Menschenmassen nach wie vor nach Deutschland strömen.
Auch in Brandenburg wurden vom 1. Januar bis 17. Juli 2025 855 Fahndungen nach untergetauchten Asylbewerbern ausgelöst. Innenminister René Wilke erklärte dazu: „Da können wir uns auch nicht auf der Nase herumtanzen lassen, sondern müssen sagen: „Wenn du ständig versuchst, dich da zu entziehen, dann müssen wir dafür sorgen, dass wir deiner habhaft werden“. Er forderte, Menschen, die während ihres Asylverfahrens untertauchen, sollten dadurch automatisch ihren Asylanspruch verwirken. „Denn wie soll man einem Bürger erklären, dass da jemand ist, der hierherkommt und eine Prüfung seines Asylantrags möchte, sich dann aber dem Verfahren entzieht“, so Wilke.
Geändert hat sich seither aber nichts. Wie viele untergetauchte Asylbewerber sich in Deutschland tummeln, weiß niemand genau. Der staatliche Kontrollverlust hält weiterhin an, die Politik liefert nur hilflose Phrasen oder verurteilt lieber die Kritiker dieser Migrationsanarchie, anstatt endlich dagegen vorzugehen. (TPL)























