Im Zusammenhang mit dem Rücktritt des ehemaligen „Welt“-Chefredakteur Jan Philipp Burgard zeigt die linke Lügenschleuder „Correctiv“ wieder einmal ihre Fratze. Burgard war letzte Woche überraschend zurückgetreten und hatte dies mit gesundheitlichen Problemen infolge eines „schweren körperlichen Zwischenfalls“ auf dem Rückflug aus dem Urlaub im Januar begründet. Ein linker Medientrust von „New York Times“, der US-Nachrichtenseite „Semafor“ und der staats- und steuergeldgemästeten Propaganda-Lügenschleuder „Correctiv“ behaupten nun, Burgards Rücktritt stehe im Zusammenhang mit seinem angeblichen Verhalten gegenüber Mitarbeiterinnen auf der Weihnachtsfeier am 11. Dezember In den Berichten ist von einem möglichen Kuss die Rede. Allerdings beschränkt man sich hier wieder einmal auf Geraune und Andeutungen. Von konkreten Vorwürfen liest man nichts; es werden lediglich anonyme Quellen angeführt, die von dem angeblichen Fehlverhalten Burgards nicht betroffen waren. Auch von einem Fehlverhalten gegenüber Untergebenen ist bisher nichts bekannt. Eine Mitarbeiterin, der Burgard auf der Weihnachtsfeier nahegekommen sein soll, arbeitet laut „Correctiv“ nicht bei „Welt“, sondern lediglich im selben Verlag. Der Vorwurf, es habe einen nicht einvernehmlichen Kuss gegeben, wird nirgends erhoben.
„Correctiv“-Chefredakteurin Anette Dowideit, die selbst 20 Jahre für „Welt“ tätig war, brachte die interne Untersuchung gegen Burgard laut „Semafor“ sogar überhaupt erst ins Rollen, indem sie am 7. Januar auf dem linken Nischen-Biotop Bluesky fragte: „Guten Morgen, WELT-RedakteurInnen! War jemand bis zum Schluss auf eurer Weihnachtsfeier und hat Lust, mich mal anzurufen? Dann gerne DM. #tiefgarage“. Hier zeigte sich die für eine Stasi-Karriere leider zu spät geborene Hobbydenunziantin, die sich ernsthaft “Journalistin“ schimpft, wieder einmal in ihrer ganzen gegenderten Bosheit. Offenbar hatte sie Erfolg mit ihrem Pseudo-Muckraking: Eine Woche später wurde Burgards Rücktritt öffentlich gemacht. Dowideit kommentierte dies zynisch mit den Worten: „Über die Hintergründe haben wir bei Correctiv in den letzten Tagen intensiv recherchiert. Wir halten euch auf dem Laufenden“. Diese Mitteilung erfolgte bezeichnenderweise dann auf X/Twitter, von dem Dowideit sich aber vor einem Jahr – wie so viele ihrer linken Genossen – aus Anti-Musk-Haltungsgründen vollmundig zurückgezogen hatte. Ihre ständige Verwendung des Hashtags “#tiefgarage” suggerierte dabei gezielt an, dass Burgards vermeintliches Fehlverhalten sich eben dort ereignet habe; dabei fand die gesamte Feier in einem Parkhaus statt, das dem Axel-Springer-Verlag gehört.
Graswurzelhetzer im Netz
Von den groß angekündigten “Recherchen” blieb dann aber wieder einmal nichts übrig – wie gehabt: „Correctiv“ veröffentlichte seinen Bericht erst einen Tag nach den der beiden US-Medien, auf die man sich dann auch häufig bezog. Der Schaden war dennoch angerichtet. Nach derzeitigem Stand der Dinge scheint der Springer-Verlag Burgard tatsächlich zum Rücktritt gedrängt zu haben – allerdings aber nicht, weil es Beschwerden von Mitarbeiterinnen gab, sondern offenbar wegen Dowideits nebulöser Andeutungen auf Bluesky. Laut „New York Times“ soll Burgard gegenüber dem Verlag unpräzise Angaben über den Verlauf der Feier gemacht und erklärt haben, er könne sich lediglich daran erinnern, Alkohol getrunken zu haben, nicht jedoch an die gegen ihn gerichteten Vorwürfe eines angeblichen übergriffigen Fehlverhaltens. Jedenfalls habe die Springer-Chefetage ihm nach diesem Gespräch den Rücktritt nahegelegt. Damit sei ihm lediglich die Möglichkeit gegeben worden, „einigermaßen gesichtswahrend seinen Hut nehmen zu dürfen“, postuliert „Correctiv“.
So, wie der Fall sich bislang darstellt, gab es allerdings überhaupt keine Beschwerden von Mitarbeitern über Burgard. Allein Dowideits Andeutungen und Geraune, das von linken Graswurzelhetzern im Netz prompt willfährig gestreut wurde, hatte offenbar ausgereicht, um ihn zu stürzen. Damit hat „Correctiv“ wieder einmal erfolgreich die von seiner absurden Räuberpistole über das angebliche rechtsextreme „Geheimtreffen“ von Potsdam bekannte Zersetzungsmethode angewandt, aus absolut nichts einen Skandal zu fabrizieren, Existenzen zu zerstören und missliebige Menschen ins Unglück zu stürzen. Skrupellos wird da mit Insinuierungen und laut gedachten Anspielungen operiert, ohne irgendetwas Konkretes vorzulegen. Von der “Enthüllung” eines realen Fehlverhaltens Burgards kann gar keine Rede sein – und trotzdem wird eben dieser Eindruck erweckt. Diffamieren durch glatte Lügen sind das probate Geschäftsmodell nicht nur etlicher linker NGOs hierzulande, sondern auch von totalitär tickenden Politikern “unserer Demokratie”, wie gerade der Fall Daniel Günther bei Lanz zeigte. Dass ein derartiges Hetzportal wie “Correctiv” weitgehend kritiklos sein Unwesen treiben kann, ist ein nicht minder ungeheuerlicher Skandal wie die Tatsache, dass ranghohe Repräsentanten dieses Staates ein Verbot von freien Medien wie „Nius“ fordern. (AS)























