Weihnachtsmarkt in Breslau, Dezember 2021 - Screenshot Facebook
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Das gibt es nur unter CDU/CSU: Terrorverdächtiger Ägypter gegen Auflagen in Bayern auf freiem Fuß

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Fünf Araber plant mutmaßlich einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Bayern – und kommt wieder auf freien Fuß: Das gibt es nur unter einer CDU/CSU-Regierung.

Im Dezember 2025 schlugen die bayerischen Sicherheitsbehörden zu: Fünf Männer – ein 56-jähriger Ägypter, ein 37-jähriger Syrer und drei Marokkaner im Alter von 22 bis 30 Jahren – wurden festgenommen. Der Verdacht wog schwer: Sie sollen einen islamistischen Terroranschlag auf einen Weihnachtsmarkt geplant haben, konkret mit einem Fahrzeug als Waffe, um „möglichst viele Menschen zu töten oder zu verletzen“.

Der Ägypter, der als Vorbeter in einer Moschee im Landkreis Dingolfing-Landau auftrat, soll die Tat aktiv angestiftet haben. Die drei Marokkaner erklärten sich bereit, den Anschlag auszuführen, während der Syrer sie in ihrem Entschluss bestärkt haben soll. Ein ausländischer Geheimdienst hatte den entscheidenden Hinweis geliefert – die Polizei vereitelte mutmaßlich Schlimmeres.

Die Generalstaatsanwaltschaft München bestätigte den islamistischen Hintergrund. Doch was folgte, zeigt wie krank das Rechtssystem in diesem Land mittlerweile ist: Bereits am 16. Januar 2026 setzte ein Gericht den Haftbefehl gegen den ägyptischen Hauptverdächtigen gegen „strenge“ Auflagen außer Vollzug. Der Mann, der als Prediger zum Massenmord aufgerufen haben soll, darf wieder frei herumlaufen – unter Auflagen, deren genaue Ausgestaltung die Öffentlichkeit nur erahnen kann. Der Präventivgewahrsam gegen den Syrer wurde ebenfalls beendet. Lediglich einer der Verdächtigen sitzt noch in Untersuchungshaft; die drei Marokkaner wurden direkt aus der Haft in ihr Heimatland abgeschoben.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) beeilte sich zu betonen, man sei „in der Lage, unsere Bürgerinnen und Bürger zu schützen“. Das gibt es nur unter einer CDU/CSU-Regierung: Terrorverdächtige, die Weihnachtsmärkte in Blutbäder verwandeln wollten, kommen gegen Auflagen auf freien Fuß – während die politische Führung in München sich selbst auf die Schulter klopft.

(SB)

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