Wie versprochen, treten die USA exakt ein Jahr nach dem Amtsantritt von Donald Trump aus der Weltgesundheitsorganisation WHO aus. Die entsprechende Verfügung gehörte zu Trumps ersten Maßnahmen. Natürlich wird auch diese Maßnahmen medial wieder als irrationale, kurzsichtige und unbegründete Aktion Trumps abqualifiziert. Als Gründe dafür hatte er angeführt, dass die WHO falsch mit Corona umgegangen sei, dringend benötigte Reformen nicht umsetze und im Verhältnis zu anderen Staaten wie China zu hohe Beitragszahlungen von den USA fordere.
Dies lässt man natürlich nicht gelten. Die globalistisch ausgerichteten Mainstream-Medien dulden generell keine Kritik an multilateralen Organisationen, von Trump schon gar nicht und das Handeln der WHO während der Corona-Hysterie gilt ohnehin als sakrosankt. Allenfalls wirft man ihr vor, nicht noch rigider vorgegangen zu sein.
Auch das Argument einer Bevorzugung Chinas ignoriert man. Die ARD ließ den Gesundheitsrechtler Lawrence Gostin von der Georgetown University Washington raunen, Trumps Schritt könnte nach hinten losgehen und den chinesischen Einfluss verstärken. Zugleich fordert er von China aber ein stärkeres Engagement in der WHO. Immerhin wirft er der chinesischen Regierung vor, nichts zur Aufklärung über den Ursprung des Corona-Virus zu unternehmen. „Aber das ist bisher nicht geschehen, und ich glaube nicht, dass es jemals geschehen wird“, so Gostin. Dem würde Trump sicherlich zustimmen.
Nach Belieben Notstände und Grundrechtseinschränkungen verhängen? Fortan ohne die USA…
Die WHO wird von dem mehr als dubiosen Generaldirektor Tedros Ahanom Ghebreyesus geführt. Der Äthiopier ist der erste WHO-Chef, der kein Mediziner ist. Aus seiner Zeit als Gesundheitsminister seines Landes wird ihm nicht nur Versagen bei drei Cholera-Epidemien vorgeworfen, Tedros gilt auch als Lakai Chinas, dem er seinen Posten bei der WHO verdankt. Das Reich der Mitte ist der mit Abstand größte Gläubiger Äthiopiens. Außerdem begann Tedros` Karriere in der sozialistischen Deng-Regierung, die Äthiopien von 1974 bis 1987 beherrschte. Als Außenminister von 2012 bis 2016 knüpfte er enge Kontakte zur politischen Führung Chinas. Während seiner bisherigen Amtszeit erwies er sich als treuer Diener seiner chinesischen Gönner und lobte überschwänglich deren Vorgehen während Corona, obwohl WHO-Experten wochenlang der Zutritt verwehrt wurde und auch sonst keine Informationen freigegeben wurden.
Hinzu kommen die Strukturen der WHO, die Unsummen von privaten Geldgebern wie der Bill-Gates-Stiftung erhält, ohne die sie gar nicht funktionsfähig wäre. Und schließlich maßt die Organisation sich immer diktatorischere Machtbefugnisse an. Mit den überarbeiteten Internationalen Gesundheitsvorschriften kann sie nach Belieben Gesundheitsnotstände ausrufen und dann die Souveränität der betreffenden Staaten faktisch außer Kraft setzen, indem sie sich selbst als Gesundheitsdiktator etabliert, der Impfpflichten verhängen, die medizinische Versorgung festlegen und die Medien kontrollieren kann. Trumps Austritt aus der WHO, den er bereits in seiner ersten Amtszeit vollzog, ist also ebenso verständlich wie berechtigt. Er sollte ein Vorbild für alle Staaten sein, die noch an ihrer Souveränität interessiert sind und den Übergriffen solcher intransparenten Großorganisationen Grenzen aufzeigen wollen. Deutschland, das der Machterweiterung der WHO bereits zugestimmt hat, gehört natürlich nicht dazu.























