Versuche mit mit Krankheitserregern infizierten Zecken, die zum Abwurf auf Kuba bestimmt waren, bildeten quasi die Vorstufe dessen, was bis heute mi Virologie-Experimenten stattfindet (Symbolbild:ScreenshotX/Albverein.net)
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Zecken-Experimente der CIA im Kalten Krieg: Dieselbe Skrupellosigkeit wie bei der Gain-of-Funktion-Virenforschung

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Der niederländische Schriftsteller Leon de Winter hat auf einen Bericht des britischen Magazins „Spectator“ aufmerksam gemacht, der geheime Experimente thematisiert, die in den USA unter Ägide der CIA während des Kalten Krieges an Zecken durchgeführt wurden. Der 2014 verstorbene Schweizer Wissenschaftler Willy Burgdorfer manipulierte die Insekten mit krankmachenden Erregern, die Menschen infizieren konnten. Entweder durch Lecks in den Laboren und/oder sogar durch völlig skrupellose Feldversuche, kamen diese manipulierten Zecken dann mit Menschen in Kontakt und lösten in den 1960er-Jahren eine Welle von Infektionen mit Krankheiten wie Lyme-Borreliose, die Blutkrankheit Babesiose, Rocky-Mountain-Fleckfieber und andere aggressive Krankheiten aus, die teilweise bis heute anhalten. In Staaten wie New York, Maine und Wisconsin steigt die Zahl der Zeckenbisse explosionsartig an.

Die Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention geht von etwa 500.000 neuen Lyme-Fällen pro Jahr aus, wobei bei einem Drittel der Betroffenen keine Standardtherapie mehr anschlägt. Das alles sind Folgen von Experimenten, die über 60 Jahre zurückliegen. 1962 warf die CIA solche genmanipulierten Zecken über kubanischen Zuckerrohrfeldern ab, um Krankheit und Tod in der Bevölkerung zu verbreiten, mit der Absicht, so das Regime Fidel Castros zu zerstören.

Blaupause für die Corona-Lügen

Vor einigen Wochen unterzeichnete Donald Trump ein Gesetz zur Untersuchung dieser Machenschaften – natürlich ohne, dass dies öffentlich gewürdigt worden wäre. De Winter schlägt nun den naheliegenden Bogen zum Corona-Virus, von dem man inzwischen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen kann, dass es durch die gemeingefährliche Gain-of-Function-Forschung gezielt in einem Labor im chinesischen Wuhan herangezüchtet wurde. Dies wurde aber jahrelang von vermeintlichen wissenschaftlichen Koryphäen wie Christian Drosten oder seinem US-Kollegen Anthony Fauci wider besseres Wissen vehement bestritten, was dazu führte, dass die Labortheorie als absurde Verschwörungstheorie finsterer Wissenschaftsfeinde galt.

Die Enthüllungen über die Zecken-Experimente während des Kalten Krieges führen wieder zu der bedrückenden Frage, wie viele derartiger Genmanipulationen von völlig skrupellosen Wissenschaftlern in aller Welt noch durchgeführt wurden und werden und welche Biowaffen bereits existieren oder gerade entwickelt werden. Die Folgen sind unvorstellbar. Zumindest müsste alles dafür getan werden, dass die Gain-of-Function-Forschung massivst geächtet und unter ebenso strenge Aufsicht gestellt wird wie die Verbreitung von Atomwaffen. Dies würde zwar nicht zu einem Ende dieser Experimente führen, zumindest aber zu deren Eindämmung und einem öffentlichen Bewusstsein über deren nicht zu überschätzende Gefahren. (TPL)

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