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In Sachsen geht es rund: AfD-Kandidat in Altenberg zum Bürgermeister gewählt

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Mal wieder diese renitenten Sachsen, die sich der linken Gehirnwäsche erfolgreich gewehrt haben:

Bei der vorgezogenen Bürgermeisterwahl in Altenberg (Osterzgebirge, Sachsen) gestern hat der AfD-Kandidat André Barth die Wahl klar gewonnen.
Er erhielt im ersten Wahlgang 61,8 % der Stimmen und setzte sich damit deutlich gegen die anderen Bewerber durch – eine Stichwahl war nicht nötig.
Die Wahl war notwendig geworden, weil der vorherige (CDU-)Bürgermeister vorzeitig zurückgetreten war. André Barth ist damit nach Pirna (und je nach Zählung Großschirma) der zweite oder dritte AfD-Bürgermeister in Sachsen. Die Wahlbeteiligung lag Berichten zufolge sehr hoch (zwischen ca. 70–80 %).
Wirklich sensationell: Vier Männer und eine Frau hatten sich um den Chefsessel im Rathaus von Altenberg beworben. Doch gleich im ersten Wahlgang machte der AfD-Kandidat das Rennen. Barth zog 2014 in den Landtag ein und hat sich als finanzpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion einen Namen gemacht.
Auch in Brandenburg könnte demnächst mit René Stadtkewitz ein AfD-Mann das Ruder in die Hand nehmen, denn die linke Einheitsfront gegen ihn hatte bei der letzten Bürgermeisterwahl eine Lusche gewählt (nur, um einen guten Mann aus der „falschen“ Partei zu verhindern).

Gestern nämlich fand in Zehdenick (Brandenburg, Landkreis Oberhavel) ein längst fälliger Bürgerentscheid statt, in dem die Wählerinnen und Wähler über die Abwahl des amtierenden Bürgermeisters Alexander Kretzschmar (parteilos) abstimmten. Das Ergebnis war eindeutig:

  • 97,2 % der abgegebenen Stimmen votierten für die Abwahl (also gegen seine weitere Amtsführung).
  • Die Abwahl war damit erfolgreich und bindend.

Grund für die Abwahl war vor allem, dass Kretzschmar nach seiner Wahl im März 2025 nur elf Tage tatsächlich im Amt war und sich dann dauerhaft krankmeldete. Seit Ende März 2025 war er durchgehend krankgeschrieben und erschien nicht mehr im Rathaus. Trotzdem bezog er weiterhin sein volles Gehalt (und hätte bei regulärer Amtszeit bis 2033 Anspruch auf eine lebenslange Pension gehabt).Das führte zu massiver öffentlicher Empörung in der Stadt:

  • Medien nannten ihn den „Nie-da-Bürgermeister“ oder sprachen von „elf Tagen Arbeit – acht Jahre Gehalt“.
  • Viele Bürger und Initiatoren (u. a. ein Rentner, der eine Zeitungsannonce schaltete) empfanden das als untragbar und als Missbrauch des Amtes.
  • Es gab Vorwürfe, dass er das Amt nur angetreten habe, um die Versorgungsansprüche zu sichern.

Der Bürgerentscheid wurde von Teilen der Stadtverordneten und Bürgerinitiativen angestoßen und hatte eine sehr hohe Beteiligung und klare Mehrheit.

Zehdenick braucht nun erneut einen neuen Bürgermeister – eine Neuwahl wird vorbereitet. Die Bürger drücken René Stadtkewitz und der AfD die Daumen.
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