Prof. Michael Meyen wird weiter drangsaliert vom Freistaat Bayern (Foto:ScreenshotYoutube)
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Anhaltende Rache an einem Corona-Kritiker? Münchner Journalistik-Professor wird vom Freistaat Bayern weiter schikaniert

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Der „Freistaat“ Bayern geht weiter gnadenlos gegen den Journalistik-Professor Michael Meyen von der Münchner Ludwigs-Maximilians-Universität (LMU) vor. Zum zweiten Mal wurde ihm das Gehalt gekürzt – diesmal wegen „umfangreichen öffentlichen Aktivitäten in der Zeit einer Krankschreibung“, wie Landesanwaltschaft Bayern mitteilte. Gemeint seien unter anderem Auftritte bei Diskussionsveranstaltungen, Interviews, Artikel und Videos, die Meyen in den vergangenen Semestern trotz Arbeitsunfähigkeit veröffentlicht haben soll. Die Gehaltskürzung beträgt zehn Prozent für die Dauer von 36 Monaten. Meyen hat auch gegen diese Anordnung Klage eingereicht, sodass nun das Verwaltungsgericht München darüber entscheiden muss. Dieses erklärte, erst wenn eine Klagebegründung vorliege, werde man entscheiden, ob die beiden Verfahren gegen Meyen zusammengelegt würden.

Ein erstes Disziplinarverfahren gegen Meyen mit einer zehnprozentigen Gehaltskürzung über 15 Monate, war bereits im Mai 2024 wegen dessen Mitarbeit bei der Zeitung „Demokratischer Widerstand“ eingeleitet worden. Diese betreibt laut Landesanwaltschaft „Diffamierung und Delegitimierung des Staates“. Allein das ist eigentlich schon ein gutes Zeichen, deutet es in diesen Zeiten eines völlig außer Rand und Band geratenen Staates doch darauf hin, dass sie sich um die Wahrheit bemüht. Meyen gehört zu denen, die den Corona-Wahnsinn von Anfang an kritisiert haben und sich deshalb bereits den Unmut politische überkorrekter Studenten zuzog, die es als „respektlos und anmaßend“ ansahen, dass Meyen sich unter anderem die ständigen Meldungen über die völlig irrelevanten Inzidenzwerte mokierte.

“Wahrheitsregime angegriffen”

2021 schrieb Meyen: „Journalismus und Politik können inzwischen auf ein ganzes Arsenal an Waffen zurückgreifen, wenn ihr Wahrheitsregime angegriffen wird (…) Die Bundesregierung und ihre Propagandisten sorgen sich allerdings nicht um uns oder um unsere Liebsten, sondern um ihr Wahrheitsregime.“ Auf seinem eigenen Blog schrieb er von einem „Zensurregime“, und auch sonst ist Meyen nicht bereit, alles unkritisch zu schlucken, was das politisch-mediale Kartell an Propaganda verbreitet.

Natürlich brachte ihn all dies in Konflikt mit seiner staatstreuen Fakultät. Die LMU ließ Meyen sogar vom Verfassungsschutz darauf hin überprüfen, ob man ihm beamtenrechtlich irgendetwas am Zeug flicken könnte. Auch die Linksjournaille hat sich schon lange auf ihn eingeschossen. „Ein Prof driftet ab“, titelte die „Zeit“ 2022 hetzerisch, und fragte: „Warum darf er immer noch lehren?“, wo obwohl er doch „Verschwörungsmythen“ verbreite. Nun geht der staatliche Feldzug gegen Meyen in die nächste Runde. An diesem Beispiel zeigt sich, dass so etwas wie Corona-“Aufarbeitung” in Deutschland nie stattgefunden hat – und weiter ausbleibt, denn die Täter von damals sitzen überall noch am Drücker. (TPL)

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