“Müllermilch”-Chef Theo Müller zeigt, dass er auch mit 86 Jahren nicht bereit ist, sich von linken Irren auf der Nase herumtanzen zu lassen: Der Patriarch geht nun juristisch gegen die linksradikale Hetzorganisation “Campact” vor. Diese überzieht derzeit das ganze Land mit Plakaten und Projektionen, auf denen sie Müller Nähe zur AfD vorwirft und den Eindruck erweckt, der Milliardär sei ein Großspender der Partei. Abgesehen davon, dass dies völlig legitim wäre, entspricht es dennoch nicht der Wahrheit. Müller hat “Campact” eine Unterlassungsaufforderung zukommen lassen, in der er fordert, die Aussagen „Alles AfD oder was? Konzerngründer Theo Müller unterstützt die rechtsextreme AfD“ und „Jetzt mit AfD-Geschmack: Konzerngründer Theo Müller unterstützt die rechtsextreme AfD“ nicht mehr zu verbreiten.
In dem Schreiben erklärt Müller, er sei kein AfD-Mitglied und wolle auch keines werden. Die AfD habe er zu keinem Zeitpunkt unterstützt und ihr niemals Geld gespendet. Mit der „solitären undifferenzierten blickfangartigen Herausstellung“ der beiden inkriminierten Sätze stelle “Campact” eine unwahre Tatsachenbehauptung auf, heißt es weiter. Müller habe „zu keinem Zeitpunkt die AfD unterstützt“, er habe „nie irgendwelche finanziellen Zuwendungen an die Partei vorgenommen“, sei seit 30 Jahren Mitglied der CSU und bekenne sich hierzu ausdrücklich. Die “Campact”-Kampagne behaupte das Gegenteil und vermittele den „zwingenden Eindruck“, dass Müller „zu den Unterstützern der AfD gehört und insbesondere entsprechende Spenden an die Partei geleistet“ habe.
28.000 verleumderische Plakate in 14 Städten
In 14 Städten hat “Campact” nicht weniger 28.000 Plakate (!) angebracht, um einen der erfolgreichsten Unternehmer der Nachkriegsgeschichte zu attackieren, nur weil dieser 2023 erklärt hatte, sich regelmäßig mit AfD-Chefin Alice Weidel auszutauschen, der Partei aber kein Geld zu spenden und keineswegs sämtliche Positionen der AfD zu teilen. “Campact” macht daraus, Müller posiere „Seite an Seite“ mit AfD-Chefin Alice Weidel und verorte sich zwischen „interessiertem Beobachter und Sympathisant“. Zudem befürworte er eine CDU-AfD-Koalition. In der Unterlassungsaufforderung, stellt Müllers Anwalt klar, eine persönliche Freundschaft sei von der Frage zu trennen, ob man eine Partei tatsächlich oder finanziell unterstütze. Durch den Satz „Konzerngründer Theo Müller unterstützt die rechtsextreme AfD“ verletze “Campact” Müllers Persönlichkeitsrechte „in mannigfaltiger Weise“.
Vor dem Start der Kampagne hatte man es nicht einmal für nötig gehalten, Müller zu kontaktieren. Bereits im letzten Jahr hatte “Campact” dazu aufgerufen, Anti-AfD-Sticker zu bestellen und auf Produkte der „Unternehmensgruppe Theo Müller“ zu kleben, was als Verbraucheraufklärung im Supermarkt verbrämt wurde und unter der Kategorie „Protest im Alltag“ läuft. In diesem Superwahljahr bettelt der Verein auch noch um Spenden für seinen „NoAfD-Fonds“. Als Grund nannte man die hohen Umfragewerte der AfD in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern und kündigte an, lokale Initiativen gegen Rechtsextremismus zu stärken. Die andere Hälfte des Spendengeldes soll an Organisationen vor Ort gehen, die andere für eigene Kampagnen genutzt werden. Sollte “Campact” die Aussagen künftig nicht unterlassen, gehe Müller vor Gericht, heißt es weiter. Es wäre im Sinne der politischen Hygiene in Deutschland wohl am besten, wenn diese Propaganda-NGO tatsächlich einmal von einem deutschen Gericht endlich das hetzerische Maul gestopft würde. (TPL)























