Dänemark stellt sein seit 1985 geltendes Atomkraftverbot erstmals offiziell auf den Prüfstand: Die Regierung hat im Januar 2026 einen gesetzlichen Rahmen geschaffen, um Small Modular Reactors (SMR) – kompakte, modulare Mini-Atomkraftwerke – systematisch zu untersuchen.
Ziel ist eine faktenbasierte Analyse zu Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Abfallentsorgung und regulatorischen Anpassungen. Ergebnisse sollen bis Mitte 2026 vorliegen. Damit könnte das fast 40-jährige Verbot fallen – ein pragmatischer Schritt, den viele als überfällig sehen.
Energieminister Lars Aagaard und das Klima-, Energie- und Versorgungsministerium betonen: Erneuerbare wie Wind (rund 58 %) und Solar (ca. 11 %) bleiben Kern der Strategie. Doch bei Dunkelflauten und langen Perioden ohne Wind reichen weder Batterien noch Importe aus, um Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit zu garantieren. SMR könnten genau diese Lücke schließen: seriengefertigt, mit kurzen Bauzeiten, niedrigeren Kosten, passiven Sicherheitssystemen (automatisches Abschalten ohne Strom oder Mensch) und der Fähigkeit, stabile Grundlast plus Prozesswärme CO₂-frei zu liefern – bei minimalem Flächenbedarf.
Während Dänemark diesen vernuftsorientierten Weg einschlägt, verharrt Deutschland tief im links-grünen Erneuerbaren-Wahn. Der ideologische Atomausstieg 2023 war ein fataler Fehler gegen Vernunft, Wirtschaft und echten Klimaschutz. Heute, Anfang 2026, zeigen sich die Folgen: regionale Netzinstabilitäten, erste Blackout-Warnungen (wie kürzlich in Berlin), chronische Überlastung durch unregulierte EE-Einspeisung, explodierende Systemkosten und teure Kohle-/Gas-Notreserven. Die angeblich „stabilen oder sinkenden“ Strompreise? Ein Trugbild, künstlich durch Milliarden-Subventionen (Netzentgelte, EEG-Umlage-Reste) geschönt – die realen volkswirtschaftlichen Kosten der Energiewende schießen weiter in die Höhe.
SMR bieten genau das, was Deutschland fehlt: sichere, wetterunabhängige, emissionsarme Grundlast mit hoher Verfügbarkeit. Doch die Ampel-Nachfolger und Grünen klammern sich stur ans Dogma: Keine Kernenergie, niemals! Selbst wenn Schweden, Finnland, Frankreich und nun Dänemark umsteuern, die EU Atomkraft als nachhaltig klassifiziert und Klimaziele ohne stabile Kapazitäten scheitern – Deutschland blockiert.
Der Preis: fortschreitende Deindustrialisierung, unbezahlbare Energie für Haushalte und Mittelstand, wachsende Blackout-Risiken. Dänemark erkennt die Grenzen des reinen EE-Experiments und handelt. Deutschland beweist ideologische Verblendung – und fährt die Volkswirtschaft gegen die Wand.
(SB)























