Wird wieder mal grotesk angefeindet: Donald Trump (Bild: https://www.whitehouse.gov/administration/donald-j-trump/)
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Nach tödlichen ICE-Schüssen: Deutsche Linksmedien werfen Trump „widersprüchliche Aussagen“ zum Recht auf Waffentragen vor

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Nach dem Tod des von zwei Beamten der Einwanderungsbehörde ICE getöteten Alex Pretti in Minneapolis hat US-Präsident Donald Trump eine „sehr ehrenhafte und ehrliche Untersuchung“ angekündigt, die er beaufsichtigen werde. Trump kritisierte auch, dass Pretti eine Schusswaffe getragen habe. „Man darf keine Waffen haben, man darf nicht mit Waffen hereinlaufen, das geht nicht“, sagte er – und löste damit umgehend Häme bei deutschen Medien aus, die ihm vorhalten, er würde mit dieser Aussage angeblich dem zweiten Verfassungszusatz widersprechen, der Amerikanern grundsätzlich das Tragen einer Waffe gestatte und den Trump doch immer so vehement verteidigt habe. Nun lasse er ihn aber nur selektiv und nach seinem Gusto gelten, heißt es.

Das ist natürlich wieder einmal Unsinn im Rahmen des permanenten Trump-Bashings der deutschen Mainstream-Journaille. Was Trump offenkundig meinte, ist, dass es eben mindestens unklug ist, sich bewaffnet in Aktionen von US-Polizeibehörden einzumischen. Jeder, der die USA kennt, weiß, dass man bei Verkehrskontrollen und immer, wenn man von der Polizei angehalten wird, wahrlich gut beraten ist, ihren Anweisungen genauestens Folge zu leisten und ihnen auf keinen Fall Anlass zu der Befürchtung zu geben, dass man selbst eine Waffe trägt. Dies gilt natürlich erst recht, wenn man sich auch noch von sich aus bewaffnet in eine solche Aktion einmischt. Die US-Verfassung sichert den Bürgern das Recht zu, eine Waffe zu besitzen und zu tragen.

Absurde Unterstellungen

Wer aber meint, dieses Grundrecht nutzen zu müssen, während man die Arbeit von Vollzugsbehörden stört, muss damit rechnen, sich in größte Gefahr zu begeben, schlimmstenfalls mit solch tragischen Folgen wie in Minneapolis. Dass deutsche Medien auch dies nun wieder für eine plumpe Attacke auf Trump benutzen und ihm genüsslich vorhalten, er lehne urplötzlich das ur-amerikanische Recht auf Waffenbesitz ab, ist lächerlich. Auch die Ausübung von Rechten ist an gewisse reale Bedingungen und soziale Normen gebunden. Man hat in Deutschland auch (zumindest noch) das Recht, Alkohol zu trinken oder Auto zu fahren, aber eben nicht beides gleichzeitig. Nur weil man etwa in seinen eigenen vier Wänden das Recht besitzt, nackt oder in Unterwäsche umherzulaufen oder seine Notdurft zu verrichten, wie es einem gefällt, bedeutet das nicht, dass dies auch beim Gang zu einer Behörde, einem Stadtbummel, einer Kirche oder am Arbeitsplatz goutiert wird. Oder: Wer im Check-In auf dem Flughafen eine Waffe trägt, landet ebenfalls direkt im Gewahrsam.

Auch wenn man dabei auf sein Recht verweist, werden einem gewisse Umgangsformen und Anforderungen an akzeptables Verhalten in der Öffentlichkeit Grenzen setzen, ohne dass dieses Recht deswegen seine Bedeutung oder Geltung verlöre. Dass man in deutschen Redaktionen nun meint, auch noch diese Aussage Trumps aus ihrem erkennbaren Zusammenhang reißen und gegen ihn wenden zu müssen, zeigt einmal mehr, dass hier jede Seriosität abhandengekommen ist. (TPL)

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